
Kaum ein Berliner Bezirk ist so lang gestreckt wie Tempelhof-Schöneberg. Wer vom Wittenbergplatz mit dem KaDeWe nach Süden fährt, kommt durch Schöneberg mit seinen Altbauvierteln, am Rathaus Schöneberg vorbei, dann über den Tempelhofer Damm am früheren Flughafen und am Tempelhofer Feld entlang, durch Mariendorf und Marienfelde bis nach Lichtenrade an der Stadtgrenze. Auf diesem Weg ändert sich das Stadtbild mehrmals: von fünfstöckigen Mietshäusern über Gewerbehöfe und Bürobauten bis zu Siedlungen mit Einfamilienhäusern und Gärten.
Für uns ist der Bezirk deshalb eine Art Querschnitt durch Berlin. Eine Reinigungsfirma, die hier gute Arbeit leisten will, muss mit Altbau-Treppenhäusern ebenso umgehen können wie mit Produktionsbetrieben, Bürotürmen und Privathaushalten am Stadtrand. Eine Gebäudereinigung, die nur einen einzigen Objekttyp beherrscht, käme zwischen Nollendorfplatz und Lichtenrade nicht weit. Unsere Teams sind im ganzen Bezirk unterwegs – vom Norden bis in den Süden.
Fünf Ortsteile, fünf Einsatzprofile
Zu jedem der folgenden Ortsteile haben wir eine eigene Seite mit Details:
- Schöneberg: Gründerzeitviertel rund um Nollendorfplatz, Winterfeldtplatz und Akazienkiez, viele Praxen, Cafés, kleine Läden und Büros. Hier sind Treppenhäuser, Praxen und Gastronomie unser Schwerpunkt.
- Friedenau: ruhige Wohnstraßen mit gut erhaltenen Altbauten, zwischen Friedrich-Wilhelm-Platz und Rheinstraße. Viele Eigentümergemeinschaften, Privathaushalte und kleine Praxen.
- Tempelhof: das ehemalige Flughafengebäude, das weite Tempelhofer Feld, Wohnsiedlungen und Gewerbe entlang des Tempelhofer Damms und am Teltowkanal.
- Mariendorf: Mischung aus Mehrfamilienhäusern, Siedlungen und Gewerbe, bekannt durch die Trabrennbahn. Hausverwaltungen und Betriebe sind hier typische Auftraggeber.
- Lichtenrade: der südlichste Ortsteil mit Einfamilien- und Reihenhäusern, einem kleinen Zentrum an der Bahnhofstraße und viel Grün.
Dazu kommen Marienfelde mit seinen Gewerbe- und Industrieflächen und die Grenzlagen zu Steglitz und Neukölln.
Was jeder Ortsteil von uns verlangt
Die Kurzliste oben dient der Orientierung. Bevor wir einen Reinigungsservice für ein bestimmtes Haus planen, schauen wir genauer hin, denn schon zwischen zwei benachbarten Straßen kann sich ändern, welcher Aufwand realistisch ist. Die folgenden Porträts zeigen, womit wir in den einzelnen Teilen des Bezirks am häufigsten zu tun haben.
Schöneberg: Stuckdecken, Sprechzimmer, späte Abende
Im Norden des Bezirks stehen die Häuser dicht an dicht. Das Bayerische Viertel, die Gegend um den Kleistpark mit dem Kammergericht, die Rote Insel und die Straßen rund um den Winterfeldtplatz mit seinem Wochenmarkt sind von Gründerzeitbauten geprägt, oft mit Seitenflügel und Hinterhaus. In den Erdgeschossen und Beletagen arbeiten Ärztinnen, Therapeuten, Anwaltskanzleien, Agenturen und kleine Läden. Für unsere Einsätze in Schöneberg heißt das: viele kleine Einheiten, oft ohne eigenen Abstellraum, dazu Treppenhäuser mit hohen Decken und Holzstufen. Rund um den Nollendorfplatz und die Motzstraße kommen Bars und Restaurants hinzu, deren Reinigung erst nach Mitternacht oder am frühen Morgen beginnen kann. Am Südkreuz und auf dem Gelände rund um den Gasometer sind dagegen moderne Büro- und Technologiebauten entstanden, in denen ganz andere Abläufe gelten.
Friedenau: Eigentümergemeinschaften mit Anspruch
Friedenau wirkt wie eine kleine Stadt für sich. Die Häuser sind meist gut gepflegt, viele gehören Eigentümergemeinschaften, und die Bewohnerinnen und Bewohner achten sehr genau darauf, wie mit Eingangstüren aus Holz, bunten Bodenfliesen im Hausflur und Wandmalereien im Treppenhaus umgegangen wird. Hier bewähren sich schonende Verfahren und ein Reinigungsdienst, der die Eigenheiten jedes Hauses kennt. Wir stimmen uns in solchen Häusern gern mit dem Verwaltungsbeirat ab, bevor wir zum Beispiel eine Grundreinigung der Fliesen oder eine neue Pflege für die Holzstufen vorschlagen.
Tempelhof: Siedlungen, Flughafenumfeld, Kanalgewerbe
In Tempelhof liegen Gegensätze eng beieinander. Zum selben Ortsteil zählen die in den 1920er-Jahren angelegte Gartenstadt Neu-Tempelhof, Nachkriegsmietshäuser am Tempelhofer Damm, das riesige Flughafengebäude sowie die Gewerbeflächen am Teltowkanal samt Ullsteinhaus und Tempelhofer Hafen. Wir betreuen hier Büroetagen ebenso wie Treppenhäuser in Wohnzeilen mit vier Etagen und kleinen Kellern, bei denen es vor allem auf Regelmäßigkeit und eine ordentliche Hofpflege ankommt.
Mariendorf und Marienfelde: Betriebe und Wohnzeilen
Mariendorf ist ein typischer Wohn- und Arbeitsort im Süden Berlins. Rund um den Mariendorfer Damm gibt es Geschäfte, Praxen und Dienstleister, dahinter Wohnzeilen, Siedlungshäuser und den Volkspark Mariendorf. Weiter westlich schließt Marienfelde an, das mit seinen Industrie- und Gewerbegebieten einer der wichtigen Produktionsstandorte im Berliner Süden ist. Hier reinigen wir Hallen, Werkstätten, Kantinen und Verwaltungstrakte, oft im Schichtbetrieb der Kunden und mit strengen Vorgaben zum Arbeitsschutz.
Lichtenrade: Häuser, Gärten, kurze Wege
In Lichtenrade dominieren Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser, dazu kleinere Mehrfamilienhäuser und das Geschäftszentrum an der Bahnhofstraße. Etliche Haushalte leben schon sehr lange im Ortsteil, und die Anfragen drehen sich um Haushaltsreinigung, Fenster, Frühjahrsputz, Dachrinnen und Gartenarbeit. Weil die Wege im Ortsteil kurz sind, lassen sich regelmäßige Termine gut bündeln.
Gewerbe am Kanal und an den Ausfallstraßen
Entlang des Teltowkanals und in den Gewerbegebieten im Süden des Bezirks haben sich Produktionsbetriebe, Druckereien, Lebensmittelhersteller, Großhändler und Handwerker angesiedelt. Auch rund um den Tempelhofer Hafen und das Ullsteinhaus gibt es Büro- und Gewerbeflächen. Solche Objekte haben meist mehrere Nutzungen unter einem Dach: Verwaltung, Werkstatt, Lager, Sozialräume.
Mit der Gewerbereinigung fassen wir diese Bereiche in einem Vertrag zusammen. Das heißt konkret:
- Büros und Besprechungsräume werden werktags am Abend gereinigt.
- Sozialräume, Umkleiden und Sanitäranlagen erhalten eine tägliche Hygienereinigung.
- Hallen- und Werkstattböden reinigen wir wöchentlich oder nach Bedarf maschinell.
- Außenflächen wie Zufahrten, Müllplätze und Laderampen kommen im festen Turnus dazu.
Vorab klären wir mit der Betriebsleitung, zu welchen Zeiten Maschinen laufen, wann Lieferungen eintreffen und für welche Zonen eine Einweisung Pflicht ist. Das Ergebnis steht anschließend im Leistungsverzeichnis.
In Produktionsbetrieben mit Lebensmitteln oder empfindlicher Technik kommt ein weiterer Punkt hinzu: Die Reinigungsmittel müssen zu den Vorgaben des Betriebs passen. Wir legen deshalb vor dem ersten Einsatz gemeinsam fest, welche Produkte in welchem Bereich verwendet werden, halten die Sicherheitsdatenblätter bereit und schulen unser Team auf die Hausregeln. Wo Staplerverkehr herrscht, arbeiten wir nur in abgesperrten Zonen oder außerhalb der Betriebszeiten.
Büroreinigung zwischen Altbau und Neubau
Bürohäuser gibt es im Bezirk an vielen Stellen: in umgebauten Fabriketagen, in Neubauten entlang der großen Straßen und in Altbauetagen in Schöneberg. Bei der Büroreinigung richten wir den Turnus nach der Belegung. Viele Unternehmen arbeiten inzwischen mit wechselnden Anwesenheitstagen; dann lohnt es sich, stark genutzte Tage intensiver und ruhige Tage leichter zu planen. Teeküchen und Toiletten reinigen wir in jedem Fall regelmäßig, weil dort die meisten Beschwerden entstehen, wenn etwas liegen bleibt.
- Empfang und Wartebereich: Boden, Tresen, Glastüren, Garderobe, Prospektständer
- Arbeitsplätze: freie Schreibtischflächen, Telefone, Stuhlrollen, Papierkörbe
- Teeküche: Spüle, Arbeitsplatte, Fronten, Kaffeemaschine außen, Kühlschrank nach Absprache
- Besprechungsräume: Tische, Whiteboards nach Freigabe, Bildschirmrahmen, Stühle
- Sanitärräume: Keramik, Armaturen, Spiegel, Spender auffüllen, Fliesen im Spritzbereich
- Glas: Trennwände und Türen innen im Turnus, Außenfenster nach eigenem Plan
- Böden: Dielen und Parkett im Altbau nebelfeucht, Teppich saugen, Hartböden wischen
In den Altbaubüros im Norden stoßen wir oft auf Parkettböden, Flügeltüren mit vielen kleinen Scheiben und Heizkörper unter hohen Fenstern, hinter denen sich Staub sammelt. In neueren Häusern am Sachsendamm oder rund um das Südkreuz gibt es dagegen Hohlraumböden mit Teppichfliesen, Glaswände und Teeküchen mit Spülmaschine. Für die Büroreinigung sind beide Varianten gut zu handhaben – aber mit unterschiedlichem Material und unterschiedlichem Zeitansatz.
Welcher Rhythmus zu welcher Nutzung passt
| Nutzung im Bezirk | Unsere Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Kanzlei im Altbau mit Mandantenbesuch | an drei bis fünf Werktagen | Besucher sehen Wartezone und Gäste-WC zuerst |
| Agentur mit Desk-Sharing | an Präsenztagen täglich, sonst Grundrunde | Wechselnde Plätze brauchen saubere Kontaktflächen |
| Verwaltung am Teltowkanal oder in Marienfelde | zwei bis drei Termine wöchentlich, Sanitär an jedem Werktag | Kaum Publikum, dafür viele Beschäftigte im Schichtwechsel |
| Praxis im Schöneberger Altbau | an allen Sprechtagen | Der Hygieneplan und die Zahl der Patienten bestimmen den Rhythmus |
| Kleinbüro zwischen Einfamilienhäusern in Lichtenrade | wöchentlich | Wenige Beschäftigte, kaum Schmutzeintrag |
Die Tabelle ist ein Startpunkt. Nach den ersten Wochen sehen wir gemeinsam nach, ob der Rhythmus trägt oder ob wir an einzelnen Tagen nachsteuern.
Gebäudereinigung für Hausverwaltungen: Treppenhäuser, Höfe, Technik
Einen großen Anteil unserer Einsätze zwischen Schöneberg und Lichtenrade machen Mietshäuser aus. Hausverwaltungen wünschen sich selten nur jemanden für das Treppenhaus; gefragt ist eine Gebäudereinigung, die das ganze Haus im Blick behält. Deshalb bieten wir neben der Reinigung auch einen Hausmeisterservice an: Kontrollgänge, Beleuchtung, kleine Reparaturen, Mülltonnen an die Straße stellen, Hof- und Gehwegpflege.
Im Winter übernehmen wir auf Wunsch das Räumen und Streuen. Nach dem Berliner Straßenreinigungsgesetz sind für die Gehwege grundsätzlich die Anlieger verantwortlich; ob diese Aufgabe wirksam an Mieter oder einen Dienstleister weitergereicht wurde, zeigt erst der konkrete Vertrag. Eine rechtliche Prüfung können wir nicht leisten – sinnvoll ist aber, die Zuständigkeit vor dem ersten Schneefall schriftlich zu regeln.
Eine Hausverwaltung betreut mehrere Gründerzeithäuser mit Vorderhaus und zwei Seitenflügeln. Bisher wurde zwar das Treppenhaus gereinigt, der Hof aber vernachlässigt; Mieter beschwerten sich über überquellende Tonnen und Laub im Durchgang. Häufig lösen wir so etwas mit einem kombinierten Plan: wöchentliche Treppenhausreinigung, vierzehntägige Hofpflege mit Kontrolle der Müllstandplätze und ein kurzer Bericht an die Verwaltung nach jedem Einsatz. Im Herbst kommt die Laubbeseitigung dazu, im Winter der Streudienst.
Vom Holzgeländer bis zum Aufzug der Nachkriegszeile
Treppenhäuser sehen im Bezirk sehr unterschiedlich aus. Im Norden treffen wir auf breite Holztreppen mit gedrechselten Geländern, Stuck an den Decken und farbigen Fliesen im Eingangsbereich. In Tempelhof und Mariendorf haben die Wohnzeilen der 1950er- und 1960er-Jahre häufig Kunststein- oder Terrazzostufen und schmale Treppenaugen, in denen sich Staub auf den Geländern sammelt. Neuere Häuser haben Aufzüge, Glastüren und Briefkastenanlagen aus Edelstahl. Eine Reinigungsfirma, die überall denselben Plan anlegt, wird dem nicht gerecht. Die Treppenhausreinigung planen wir deshalb nicht nach Schema, sondern anhand dessen, was die Begehung zeigt: Belag, Etagenzahl, Nutzung, Zahl der Kinderwagen und Fahrräder im Hausflur.
Keller, Fahrradräume und Waschküchen gehören in älteren Häusern oft zu den vergessenen Zonen. Wir führen sie mit eigenem, längerem Turnus im Plan, sodass sie nicht erst durch Beschwerden der Mieter ins Blickfeld rücken.
Wenn die Eigentümerversammlung entscheidet
In Friedenau, im Bayerischen Viertel und in vielen Häusern rund um die Akazienstraße gehören die Wohnungen einzelnen Eigentümern. Über die Vergabe der Hausreinigung entscheidet dann die Gemeinschaft, meist auf Vorschlag der Verwaltung. Damit der Beschluss auf einer klaren Grundlage steht, liefern wir ein Leistungsverzeichnis, das auch Laien verstehen: welcher Bereich, wie oft, mit welchem Ergebnis, zu welchem Preis. Optionale Positionen wie Fenster im Treppenhaus, Kellergänge oder Winterdienst weisen wir getrennt aus, sodass die Versammlung einzelne Punkte an- oder abwählen kann. Wird später nachverhandelt, lässt sich jede Position einzeln ändern, ohne das ganze Angebot neu aufzurollen. Auf Wunsch stellen wir das Konzept nach Absprache mit der Verwaltung auch persönlich vor und beantworten Fragen der Eigentümer direkt, etwa zur Pflege historischer Fliesen oder zur Frage, ob ein wöchentlicher Turnus wirklich nötig ist.
Praxen und Gesundheit
Im Norden des Bezirks gibt es eine hohe Dichte an Arzt- und Therapiepraxen, im Süden liegen Ärztehäuser in den Ortskernen. Wir reinigen Praxisräume nach dem Hygieneplan, trennen Tücher und Mittel strikt nach Bereichen und dokumentieren jeden Einsatz. Unser Reinigungsdienst kommt abends oder am frühen Morgen, damit keine Sprechstunde gestört wird.
Bei der Praxisreinigung unterscheiden wir klar zwischen Wartezimmer und Empfang, Behandlungsräumen und Sanitärbereichen. Für jeden Bereich gibt es eigene Farben bei Tüchern und Eimern, sodass nichts vom WC in den Behandlungsraum wandert. Welche Flächen desinfiziert werden müssen und mit welchem Mittel, gibt der Hygieneplan der Praxis vor; wir setzen ihn um und halten Einwirkzeiten ein. Physiotherapiepraxen mit Liegen und Trainingsgeräten, psychotherapeutische Praxen mit Teppich und Polstermöbeln und Zahnarztpraxen mit Aufbereitungsraum brauchen jeweils eigene Pläne.
Kanzleien, Studios, Lokale und Hotels
Auch jenseits der Praxen empfangen im Bezirk zahlreiche Betriebe täglich Kundschaft. Jede Branche hat eigene Erwartungen an Zeitpunkt, Diskretion und Methode.
Kanzleien und Notariate
Rund um den Kleistpark und in den Altbauetagen Schönebergs arbeiten zahlreiche Anwältinnen, Notare und Steuerberater. Bei der Kanzleireinigung steht Vertraulichkeit im Vordergrund: Akten und Unterlagen auf dem Schreibtisch bleiben unberührt, Papierkörbe mit sensiblen Dokumenten leeren wir nur nach vorheriger Absprache, und Aktenvernichter-Behälter bleiben Sache der Kanzlei. Mandanten sehen vor allem Empfang, Besprechungsraum und Gästetoilette – dort legen wir den Schwerpunkt.
Studios, Salons und Ateliers
Kosmetikstudios, Friseursalons, Yogaräume und kleine Tanzschulen liegen oft im Erdgeschoss von Altbauten. Haare, Pflegeprodukte und Barfußflächen stellen eigene Ansprüche: Böden müssen rutschfest und hygienisch sauber sein, Spiegel streifenfrei, Umkleiden trocken. Häufig reinigen wir solche Räume vor der ersten Kundin am Morgen.
Gastronomie am Winterfeldtplatz und in den Ortskernen
Cafés, Restaurants und Bars im Norden haben lange Öffnungszeiten, kleine Küchen und wenig Lagerraum. Unsere Gastronomiereinigung deckt Gastraum, Toiletten und Küchenböden ab, dazu auf Wunsch periodische Grundreinigungen der Küche. Die tägliche Hygiene nach dem betriebseigenen HACCP-Konzept bleibt beim Betrieb; wir ergänzen dort, wo im Alltag die Zeit fehlt, etwa hinter Geräten oder an Lüftungsgittern.
Hotels und Pensionen
Zwischen Nollendorfplatz, Potsdamer Straße und Südkreuz gibt es Hotels und Pensionen unterschiedlicher Größe. Unser Reinigungsservice übernimmt dort Frühstücksräume, Lobbys, Flure und Treppenhäuser, dazu die Reinigung nach Veranstaltungen im Tagungsbereich. Die Zimmerreinigung stimmen wir mit dem Housekeeping ab.
Einzelhandel an Hauptstraße, Mariendorfer Damm und Bahnhofstraße
Der Bezirk hat mehrere gewachsene Einkaufsachsen: die Hauptstraße und die Potsdamer Straße in Schöneberg, die Rheinstraße in Friedenau, den Tempelhofer und den Mariendorfer Damm sowie die Bahnhofstraße in Lichtenrade. Kleine Fachgeschäfte, Apotheken, Bäckereien und Filialen großer Ketten liegen hier nebeneinander. Für den Handel zählt vor allem der Eingangsbereich: Hier entscheidet sich in Sekunden, ob ein Geschäft gepflegt wirkt. Wir reinigen vor der Öffnung, wischen Kassenbereiche und Griffe, putzen Schaufenster innen im Turnus und außen nach Plan und achten im Winter darauf, dass Salzränder nicht bis zu den Regalen gezogen werden. Bei Apotheken und Bäckereien stimmen wir die Mittel auf die Lebensmittel- und Arzneimittelbereiche ab.
Das Tempelhofer Feld und seine Nachbarschaft
Das frühere Flughafengelände ist heute eine der größten innerstädtischen Freiflächen der Welt, und das riesige Flughafengebäude wird für Veranstaltungen, Büros und Behörden genutzt. Für die Nachbarschaft bedeutet das: An Wochenenden und bei Großveranstaltungen herrscht viel Betrieb, Straßen rund um den Columbiadamm und den Tempelhofer Damm sind voll. Wenn Sie in der Nähe Räume für Firmenfeiern, Messen oder Konferenzen nutzen, planen wir Vor- und Nachreinigung mit Puffer für die Anfahrt. Hausverwaltungen am Rand des Feldes wissen, dass bei trockenem Wetter viel Staub und Sand in die Hauseingänge getragen wird – ein guter Grund, Sauberlaufmatten einzuplanen und den Eingangsbereich öfter feucht zu wischen als die oberen Etagen.
Böden und Oberflächen, die uns im Bezirk begegnen
Die Bauepochen des Bezirks spiegeln sich direkt in den Materialien wider, die wir pflegen. Wer die Beläge richtig einschätzt, spart Geld und verlängert ihre Lebensdauer.
Dielen und Parkett in Schöneberg und Friedenau
In Altbauwohnungen und -büros liegen oft über hundert Jahre alte Dielen oder Stabparkett. Diese Böden vertragen keine Nässe: Steht Wasser in den Fugen, quillt das Holz, und Lackschichten verlieren ihren Glanz. Wir wischen deshalb nur nebelfeucht mit gut ausgewrungener Mikrofaser und verwenden pH-neutrale Pflegemittel, die zum Finish passen – ob geölt, gewachst oder lackiert. Eine intensivere Auffrischung übernimmt die Parkettpflege, wenn Laufstraßen grau geworden sind oder Möbel Spuren hinterlassen haben.
Terrazzo und Kunststein in den Wohnzeilen
In Treppenhäusern von Nachkriegsbauten in Tempelhof und Mariendorf sind Terrazzo und Kunststeinstufen sehr verbreitet. Der Belag hält viel aus, nimmt aber saure Reiniger übel: Sie lösen den Kalkanteil und machen die Oberfläche matt. Wir setzen neutrale bis leicht alkalische Mittel ein und frischen den Glanz bei Bedarf mit einer Kristallisation auf, statt immer neue Polymerschichten aufzubauen, die mit der Zeit rutschig werden können.
Klinker und Putz an Siedlungshäusern
Viele Siedlungen im Süden haben Klinkersockel, verklinkerte Eingänge oder Putzfassaden, auf denen sich an der Wetterseite Grünbelag bildet. Hier arbeiten wir mit weichem Wasserstrahl oder Bürste statt mit hohem Druck, damit Fugen nicht ausgewaschen werden.
Glas und Metall in den neuen Bürobauten
Am Südkreuz, am Sachsendamm und auf dem Campus rund um den Gasometer dominieren Glasfassaden, Metallverkleidungen und große Fensterflächen. Innen reichen oft Mikrofaser und klares Wasser; außen kommt die Glasreinigung mit Teleskopstangen und entmineralisiertem Wasser zum Einsatz, damit keine Kalkränder bleiben. Ob unsere Reinigungsfirma dafür eine Hebebühne braucht und wie hoch die Fassade ist, klären wir vorab bei der Besichtigung.
Privathaushalte am Stadtrand
In Lichtenrade, Mariendorf und Marienfelde leben in Einfamilien- und Reihenhäusern viele Familien sowie Seniorinnen und Senioren. Hier sind regelmäßige Hausreinigung, Fensterputzen, Frühjahrsputz und die Reinigung beim Auszug gefragt. Wer als Reinigungsfirma in ein Privathaus kommt, übernimmt Verantwortung. Ein festes Team, das jedes Mal kommt, ist gerade für ältere Kundinnen und Kunden wichtig: Man kennt sich, weiß, wo alles steht, und muss nicht jedes Mal von vorn erklären.
Auch im Norden fragen Privathaushalte nach Unterstützung, allerdings aus anderen Gründen. In Altbauwohnungen mit hohen Decken, Doppelkastenfenstern und Stuck lohnt sich ein Reinigungsservice vor allem bei Fenstern, beim Auszug und bei der Übergabe. Doppelkastenfenster haben vier Glasflächen pro Flügel, dazu Falze und Zwischenräume, in denen sich Staub und tote Insekten sammeln. Wir öffnen die Flügel vorsichtig, reinigen alle Seiten und achten auf alte Beschläge und brüchigen Kitt.
Auszug und Übergabe im Altbau
Beim Wohnungswechsel wird im Norden des Bezirks besonders genau hingeschaut. Vermieter prüfen Dielen auf Wasserflecken, Kachelöfen auf Ruß, Bäder auf Kalk und die Fensterbänke auf Ränder von Blumentöpfen. Wir reinigen die Wohnung vor der Übergabe von oben nach unten: zuerst Lampen, Türrahmen und Leisten, danach Küche und Bad samt Entkalkung, am Schluss Fenster und Fußböden. Leere Räume zeigen jeden Streifen, deshalb wischen wir Dielen zum Schluss noch einmal trocken nach. Welche Arbeiten laut Mietvertrag geschuldet sind, kann nur der Vertrag selbst beantworten; wir geben dazu keine Rechtsberatung, sagen Ihnen aber gern, was bei Abnahmen erfahrungsgemäß beanstandet wird. Eine ausführliche Checkliste finden Sie im Ratgeber zur Endreinigung der Mietwohnung.
Schulen, Kitas und Sporthallen im Bezirk
Vom Bayerischen Viertel bis nach Lichtenrade gibt es im Bezirk zahlreiche Grundschulen, Oberschulen, Kitas und Sporthallen, dazu Volkshochschulkurse, Musikschulräume und Vereinsheime. Diese Gebäude haben eines gemeinsam: Sie werden von vielen Menschen gleichzeitig genutzt, und die Reinigung muss in ein enges Zeitfenster passen. In Kitas beginnt unser Reinigungsdienst erst nach dem Ende der Betreuung, reinigen Spielbereiche, Waschräume und Küchen getrennt voneinander und verwenden auf Wunsch milde, parfümfreie Mittel. In Schulen konzentrieren wir uns werktags auf Klassenräume, Flure und Toiletten, während Grundreinigungen der Böden und Fenster in den Ferien stattfinden.
Sporthallen verlangen einen eigenen Blick. Sportböden dürfen nur mit freigegebenen Mitteln gereinigt werden, weil sonst ein Film entsteht, der die Gleiteigenschaften verändert. Umkleiden und Duschen reinigen wir besonders gründlich, entkalken regelmäßig und achten auf Abläufe, die sich mit Haaren und Seifenresten zusetzen. Wird eine Halle abends von Vereinen genutzt, stimmen wir den Einsatz mit Schule und Hausmeister ab, damit sich niemand gegenseitig im Weg steht.
Höfe, Tiefgaragen und Außenflächen
In den Wohnanlagen im Süden und in den Gewerbegebieten spielen Außenflächen eine große Rolle. Zufahrten, Parkplätze, Tiefgaragen und Grünstreifen prägen den ersten Eindruck, lange bevor jemand das Gebäude betritt. Tiefgaragen sammeln Reifenabrieb, Öltropfen und im Winter Salzlake, die den Beton angreift; wir kehren sie maschinell und nass, reinigen Abläufe und Rinnen und halten Fluchtwege frei. Auf Innenhöfen im Norden geht es eher um Fahrradständer, Pflasterfugen, Laub und die Umgebung der Tonnen. Beides zählt bei uns zur Gebäudereinigung, weil ein sauberes Treppenhaus wenig nützt, wenn der Weg dorthin verschmutzt ist.
Das Jahr im Bezirk: was wann ansteht
| Jahreszeit | Typische Aufgaben im Bezirk | Hinweis |
|---|---|---|
| Frühjahr | Fenster nach dem Winter, Frühjahrsputz in Häusern, Streugut aus Eingängen entfernen | Termine vor Ostern früh anfragen |
| Sommer | Grundreinigung in Schulferien, Tonnenwäsche häufiger, Terrassen und Höfe | Hitze fördert Gerüche an Müllplätzen |
| Herbst | Laub von Hof und Gehweg, Rinnen leeren, Sauberlaufmatten wechseln | Unter alten Straßenbäumen im Norden besonders viel Laub |
| Winter | Räumen und Streuen, Eingänge öfter wischen, Salzränder auf Böden | Zuständigkeiten vor dem ersten Frost klären |
Unterwegs zwischen Nord und Süd
Im Norden ist Parkraum knapp und vielerorts bewirtschaftet; dort kommen unsere Teams zur Unterhaltsreinigung oft mit der U-Bahn und nutzen im Objekt gelagertes Material. Im Süden und in den Gewerbegebieten parken wir meist direkt am Objekt. Die Nord-Süd-Verbindungen über Tempelhofer Damm und Mariendorfer Damm sind im Berufsverkehr voll, deshalb planen wir Touren möglichst innerhalb eines Ortsteils.
Für Einsätze mit Maschinen, etwa eine Grundreinigung mit Einscheibenmaschine, brauchen wir eine Möglichkeit zum Be- und Entladen. In Schöneberg bitten wir die Verwaltung dann um Zugang zur Hofeinfahrt oder planen den Einsatz auf einen frühen Morgen, an dem Lieferzonen noch frei sind. Für Schlüssel und Transponder quittieren wir den Empfang; die Anhänger tragen einen Code statt der Anschrift, und die Objektunterlagen lagern an anderer Stelle. In Hinterhäusern mit hellhörigen Treppenhäusern verzichten wir vor acht Uhr auf laute Geräte; Laubbläser setzen wir in Wohnhöfen nur in Absprache ein.
Wie wir Sauberkeit messbar machen
Ob eine Büroreinigung oder die Pflege eines Treppenhauses gelungen ist, sollte nicht vom Bauchgefühl abhängen. Deshalb beschreiben wir für jeden Bereich einen Soll-Zustand, der für beide Seiten nachvollziehbar ist, zum Beispiel: „Handläufe frei von Staub und Fingerspuren, Stufenkanten ohne Ablagerungen, Eingangsmatte abgesaugt“. Unser Team arbeitet nach dieser Checkliste, die Objektleitung kontrolliert in regelmäßigen Abständen stichprobenartig und hält das Ergebnis fest.
Sollte Ihnen etwas auffallen, sagen Sie es uns bitte gleich. Eine Beanstandung per Telefon oder Mail genügt; wir suchen den Grund und holen die Arbeit nach. Liegt das Problem im Plan – etwa weil ein Eingang wegen einer Baustelle nebenan stärker verschmutzt –, passen wir den Turnus an. Wie wir Qualität verstehen und nachhalten, erläutert unsere Seite Qualität.
Vom ersten Anruf bis zum eingespielten Team
- Anfrage: Sie schildern kurz Objekt, Größe und Wunsch – telefonisch oder über das Formular.
- Besichtigung: Wir kommen kostenlos vorbei, in Schöneberg ebenso wie in Lichtenrade, und sehen uns Flächen, Beläge, Zugänge und Abstellmöglichkeiten an.
- Angebot: Werktags innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie ein Leistungsverzeichnis mit Festpreis.
- Einweisung: Vor dem Start gehen wir mit dem Team durch das Objekt, übernehmen Schlüssel und klären Hausregeln.
- Regelbetrieb: Ab dann reinigt dieselbe Mannschaft nach festem Plan, und Sie sprechen immer mit derselben Person.
- Nachsteuern: Nach der Anlaufphase setzen wir uns zusammen und prüfen, welche Punkte im Plan angepasst werden sollten.
Die einzelnen Schritte erklären wir auch auf unserer Seite zum Ablauf.
Wie Sie zu einem Preis kommen
Ein kurzer Anruf oder eine knappe Nachricht mit den Eckdaten genügt als Start. Danach verabreden wir eine Begehung, die Sie nichts kostet, schauen uns Flächen, Beläge und Zugänge an und senden Ihnen werktags binnen 24 Stunden ein Angebot. Darin steht jede Leistung mit Turnus und Festpreis. Wer sich vorab orientieren möchte, findet Richtwerte auf unserer Seite Preise. Da unser Reinigungsservice ganz Berlin abdeckt, nehmen wir Häuser jenseits der Bezirksgrenze, zum Beispiel in Neukölln oder Steglitz, gleich mit in den Vertrag.
Den Preis bestimmen vor allem diese Faktoren:
- Größe und Aufteilung der Flächen, Zahl der Aufgänge und Etagen
- Bodenbeläge und ihr Zustand – altes Parkett braucht mehr Zeit als Linoleum
- Nutzungsintensität, Publikumsverkehr und gewünschter Turnus
- Einsatzzeiten: früh morgens, abends oder am Wochenende
- Zugang, Materialraum im Objekt und Parksituation
- Sonderleistungen wie Glas außen, Grundreinigung oder Winterdienst
| Leistung im Bezirk | Richtpreis |
|---|---|
| Büroreinigung und Unterhaltsreinigung | ab 27,50 € pro Stunde netto |
| Gewerbereinigung mit Hallen und Sozialräumen | ab 28,50 € pro Stunde netto |
| Praxen zwischen Kleistpark und Lichtenrade | ab 29,50 € pro Stunde netto |
| Aufgänge in Gründerzeit- und Nachkriegshäusern | ab 39 € pro Aufgang und Reinigung netto |
| Hausreinigung für Privathaushalte | ab 34 € pro Stunde inkl. MwSt. |
Die Gewerbepreise dieser Tabelle sind Nettobeträge; in der Zeile für Privathaushalte steckt die Umsatzsteuer bereits drin.
Baustellen, Umbauten und neue Quartiere
Rund um das Südkreuz, auf früheren Bahn- und Gewerbeflächen und in Baulücken im Norden entstehen immer wieder neue Büro- und Wohngebäude, und in Bestandsbauten wird modernisiert. Nach den Handwerkern bleibt feiner Staub auf allen Flächen, in Fensterrahmen, Steckdosen und Lüftungsgittern, dazu Farbspritzer, Kleberreste und Schutzfolien. Wir reinigen solche Flächen in zwei Schritten: erst grob, sobald die lauten Gewerke abgeschlossen sind, dann fein, kurz bevor Mieter oder Käufer einziehen. Empfindliche Oberflächen wie neue Parkettböden, Naturstein in Bädern oder beschichtetes Glas behandeln wir nur mit Mitteln, die zum jeweiligen Belag passen. Wenn in einem bewohnten Altbau einzelne Wohnungen saniert werden, halten wir außerdem das Treppenhaus während der Bauphase häufiger sauber, damit die übrigen Bewohner nicht monatelang durch Baustaub laufen.
Kurzfristig gebraucht: Feier, Farbe, Übergabe
Nicht alles lässt sich planen. Nach einer Firmenfeier in einer Eventhalle am Flughafengebäude, nach Malerarbeiten im Altbaubüro oder vor einer Wohnungsübergabe am Monatsende brauchen Sie oft kurzfristig Unterstützung. Ist ein Team frei, kommt unser Reinigungsservice oft noch am gleichen Tag. Bei Wasserschäden, die in Altbauten mit alten Leitungen gar nicht selten sind, entfernen wir Wasser und Verschmutzung und reinigen betroffene Flächen; für die Trocknung ziehen Sie einen Fachbetrieb hinzu. Vor einer Übergabe an neue Mieter oder Käufer übernehmen wir die Endreinigung einschließlich Fenster und Sanitär.
Ihr Reinigungsdienst hinter verschlossenen Türen
Wer uns Zugang zu Kanzlei, Praxis oder Wohnung gibt, vertraut uns viel an. Deshalb arbeiten bei uns ausschließlich eigene Mitarbeitende, die auf Verschwiegenheit verpflichtet sind. Wir nehmen nur Schlüssel an, die wir wirklich brauchen, und dokumentieren jede Übergabe. Während Urlaubszeiten oder bei Krankheit springt eine eingearbeitete Vertretung aus derselben Gruppe ein, die Ihre Räume schon von früheren Einsätzen kennt. Sie müssen sich also nicht an wechselnde fremde Gesichter gewöhnen.
Schonend für Material und Umwelt
Umweltfreundliche Reinigungsmittel setzen wir ein, wenn Sie das wünschen – etwa in Kitas, in Praxen mit Allergikern oder in Privathaushalten mit Kindern. Wichtiger als das Etikett ist oft die richtige Dosierung: Zu viel Reiniger hinterlässt Rückstände, auf denen sich neuer Schmutz schneller festsetzt. Unsere Teams dosieren nach Vorgabe, verwenden waschbare Mikrofasertücher statt Einwegmaterial und planen Touren so, dass im langen Bezirk möglichst wenige Kilometer anfallen. Im Norden erreichen wir viele Objekte ohnehin mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Bei Außenarbeiten achten wir darauf, dass Schmutzwasser nicht einfach in den nächsten Gully läuft, sondern aufgenommen oder über dafür vorgesehene Abläufe entsorgt wird. Für die großen Grünflächen in den Siedlungen am Stadtrand heißt das zum Beispiel, dass wir Wege und Terrassen lieber mit Bürste und klarem Wasser bearbeiten, statt Chemie einzusetzen, die in Beete und Rasen gelangt. Leere Kanister nehmen wir mit und geben sie in den Kreislauf zurück, und wo es möglich ist, arbeiten wir mit Nachfüllsystemen statt mit Einzelflaschen.
Sechs Alltagslagen zwischen Feld und Stadtrand
1. Streusand im Hausflur am Rand des Feldes. Ein Wohnhaus nahe dem Tempelhofer Feld hat im Winter dauerhaft Split und Sand auf den Stufen. Wir legen eine zusätzliche Kehrrunde im Eingangsbereich ein und empfehlen eine größere Sauberlaufmatte.
2. Hofladen und Wohnhaus unter einem Dach. In Friedenau teilt sich eine Eigentümergemeinschaft den Hof mit einem Café. Wir trennen die Leistungen im Angebot, damit jede Partei genau ihren Anteil bezahlt.
3. Verwaltungstrakt im Industriebetrieb. Ein Betrieb in Marienfelde möchte Büro, Kantine und Umkleiden gemeinsam vergeben. Wir erstellen drei Teilpläne mit eigenen Zeiten, aber einem Ansprechpartner.
4. Stumpfe Terrazzostufen. Eine Verwaltung in Mariendorf klagt über graue Treppen trotz wöchentlicher Reinigung. Oft liegen alte Pflegefilme darunter; eine Grundreinigung und anschließend neutrale Unterhaltspflege schaffen Abhilfe.
5. Praxis im Seitenflügel ohne Putzraum. Eine Therapiepraxis in Schöneberg hat keinen Abstellraum. Wir bringen Material in einer kompakten Box mit und nehmen es nach jedem Einsatz wieder mit.
6. Einfamilienhaus nach dem Winter. Eine ältere Eigentümerin in Lichtenrade möchte Fenster, Wintergarten und Rinnen vor Ostern erledigt wissen. Wir legen alles auf zwei aufeinanderfolgende Tage mit demselben Team.
Welcher Reinigungsservice im Bezirk besonders gefragt ist
- Gewerbereinigung: für gemischte Objekte mit Halle, Werkstatt und Büro am Teltowkanal und in Marienfelde. Ein Vertrag, ein Plan für alle Bereiche.
- Büroreinigung: für Altbauetagen im Norden und Bürobauten rund um das Südkreuz. Der Turnus richtet sich nach Ihren Präsenztagen.
- Treppenhausreinigung: für Gründerzeithäuser, Nachkriegszeilen und Eigentümergemeinschaften. Wir erfassen jeden Aufgang einzeln.
- Hausmeisterservice: Kontrollgänge, Hofpflege, Tonnendienst und kleine Reparaturen aus einer Hand.
- Winterdienst: Räumen und Streuen für Hausverwaltungen und Betriebe, im Süden oft mit großen Außenflächen. Zuständigkeiten legen wir vor Saisonbeginn schriftlich fest.
- Praxisreinigung: für Arzt- und Therapiepraxen nach deren Hygieneplan, außerhalb der Sprechzeiten.
- Kanzleireinigung: diskret und mit klaren Regeln für Unterlagen, vor allem im Norden des Bezirks.
- Gastronomiereinigung: für Cafés und Restaurants mit späten Öffnungszeiten.
- Glasreinigung: für Fassaden, Schaufenster und Glastrennwände in Büro- und Geschäftshäusern.
- Parkettpflege: für Altbauböden in Wohnungen, Praxen und Büros.
Über die Bezirksgrenze hinaus
Viele Auftraggeber vergeben ihre Gebäudereinigung für Häuser in mehreren Bezirken. Nach Norden grenzt Tempelhof-Schöneberg an Mitte und Kreuzberg, nach Westen an Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf, nach Osten an Neukölln, mit dem sich der Bezirk das Tempelhofer Feld teilt. Wenn Sie ein Büro in Schöneberg und ein Lager in Neukölln betreiben, betreut unser Reinigungsdienst beides mit demselben Ansprechpartner und einer gemeinsamen Abrechnung.
Auch innerhalb des Bezirks lohnt sich der Blick auf Zusammenhänge. Eine Hausverwaltung mit Beständen in Friedenau und Lichtenrade bekommt von uns einen gemeinsamen Rahmenvertrag, bei dem jedes Haus trotzdem sein eigenes Leistungsverzeichnis behält. Ein Filialist mit Geschäften in Schöneberg und Mariendorf erhält einheitliche Standards für alle Standorte, aber Einsatzzeiten, die zur jeweiligen Straße passen. So bleibt die Verwaltung schlank, und die Qualität ist überall vergleichbar. Wenn Sie Ihre Objekte nach und nach übergeben möchten, starten wir gern mit einem Haus oder einer Filiale und erweitern, sobald Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Haus oder Betrieb; Ihr Festpreis folgt werktags binnen 24 Stunden.
Häufige Fragen
Übernehmen Sie Reinigung und Hausmeisterdienst aus einer Hand?
Ja. Für Hausverwaltungen ist das oft die einfachste Lösung: ein Vertrag, ein Ansprechpartner, eine Abrechnung. Wir legen gemeinsam fest, welche Aufgaben regelmäßig anfallen und welche nach Bedarf abgerufen werden.
Können Sie Gewerbeobjekte mit Produktion und Büro gemeinsam betreuen?
Ja, diese Form der Gebäudereinigung ist im Süden des Bezirks häufig. Wir erstellen ein Leistungsverzeichnis, das jeden Bereich mit eigenem Turnus und eigener Methode beschreibt, und setzen dafür ein festes Team ein.
Wie schnell kommen Sie nach einem Wasserschaden in der Praxis?
Sofern ein Team frei ist, häufig noch am Tag der Meldung. Wir entfernen Wasser und Schmutz, reinigen und desinfizieren die betroffenen Flächen nach Absprache und stimmen uns mit Handwerkern und Versicherung ab. Für die Trocknung selbst ist in der Regel ein Fachbetrieb zuständig.
Arbeiten bei Ihnen fremde Firmen im Auftrag mit?
Nein. Unser Reinigungsdienst besteht ausschließlich aus eigenen, fest angestellten Teams. Das ist uns wichtig, weil nur so feste Ansprechpartner und gleichbleibende Qualität möglich sind.
Reinigen Sie auch Einfamilienhäuser in Lichtenrade?
Ja, auch der Süden des Bezirks gehört fest zu unserem Einsatzgebiet. Ob wöchentliche Hausreinigung oder einmaliger Frühjahrsputz – den Festpreis nennen wir Ihnen, sobald wir das Haus gesehen haben.
Wie gehen Sie mit alten Holztreppen in Schöneberger Altbauten um?
Wir kehren oder saugen zuerst gründlich und wischen dann nur nebelfeucht, damit kein Wasser in die Fugen läuft. Das Pflegemittel stimmen wir auf die vorhandene Oberfläche ab. Ist die Versiegelung stark abgelaufen, empfehlen wir als Reinigungsfirma der Verwaltung eine Aufarbeitung durch einen Fachbetrieb, statt mit immer mehr Pflegemittel gegenzusteuern.
Können Sie Veranstaltungsräume am früheren Flughafen kurzfristig reinigen?
Nach Verfügbarkeit ja, auch am Wochenende oder in der Nacht nach einer Veranstaltung. Wir brauchen vorab Angaben zu Fläche, Zufahrt und dem Zeitpunkt, an dem der Raum wieder bereit sein muss. Wegen der Verkehrslage rund um das Feld planen wir einen zeitlichen Puffer ein.
Wer ist für den Winterdienst vor unserem Mietshaus zuständig?
Grundsätzlich die Eigentümer als Anlieger, es sei denn, die Aufgabe wurde rechtswirksam an andere abgegeben. Wir übernehmen das Räumen und Streuen gern vertraglich, mit Einsatzprotokoll. Die rechtliche Einordnung Ihres Falls ersetzt das nicht – dies ist keine Rechtsberatung.
Reinigen Sie auch in Marienfelde, obwohl es dafür keine eigene Seite gibt?
Ja, Marienfelde gehört ebenso zu unserem Einsatzgebiet wie jeder andere Teil des Bezirks. Besonders häufig sind dort Gewerbe- und Industrieobjekte sowie Einfamilienhäuser. Die Besichtigung ist auch dort kostenlos.
Reinigen Sie Geschäfte vor der Ladenöffnung?
Ja, im Einzelhandel ist das der Normalfall. Wir kommen je nach Öffnungszeit früh am Morgen oder am Abend nach Ladenschluss und benötigen dazu entweder einen eigenen Schlüssel oder jemanden aus Ihrem Team, der aufschließt. Schaufenster außen planen wir auf Zeiten mit wenig Passantenverkehr.
Kann ich eine Probereinigung vereinbaren, bevor ich einen Vertrag abschließe?
Für Daueraufträge ist das nach Absprache möglich. Sie sehen dann, wie unser Team arbeitet, und wir können den Zeitansatz überprüfen. Den Umfang der Probe legen wir vorher gemeinsam fest.
Wie lange läuft ein Vertrag für die Treppenhausreinigung?
Das vereinbaren wir individuell und schreiben die Kündigungsfristen klar ins Angebot. Viele Verwaltungen beginnen mit einer überschaubaren Laufzeit, um die Zusammenarbeit kennenzulernen. Versteckte Verlängerungsklauseln gibt es bei uns nicht.