
Friedrichshain-Kreuzberg ist der flächenmäßig kleinste Bezirk Berlins und zugleich einer der am dichtesten besiedelten. Auf engem Raum treffen hier Wohnen, Arbeiten und Ausgehen aufeinander: Im Vorderhaus wird gewohnt, im Hinterhof arbeitet eine Agentur, im Erdgeschoss öffnet abends eine Bar. Genau diese Nähe macht die Reinigung im Bezirk anspruchsvoll – und abwechslungsreich. Eine Reinigungsfirma, die hier arbeitet, muss mit Lastenaufzügen, Hofdurchfahrten und Nachbarn im Schlafanzug ebenso umgehen können wie mit Designerböden und Tonstudios.
Die Spree trennt die beiden Ortsteile, die Oberbaumbrücke verbindet sie. Nördlich des Flusses liegt Friedrichshain mit der Karl-Marx-Allee und ihren Prachtbauten aus den 1950er-Jahren, dem Boxhagener Platz, dem Gelände rund um das Ostkreuz und den neuen Bürotürmen am Spreeufer. Südlich davon erstreckt sich Kreuzberg mit Landwehrkanal, Bergmannstraße, Oranienstraße und dem Görlitzer Park. Beide Ortsteile haben eigene Seiten, auf denen wir näher auf die jeweiligen Kieze eingehen.
Arbeiten im Hinterhof: die Kreuzberger Mischung
Typisch für den Bezirk sind die Gewerbehöfe aus der Gründerzeit: mehrere Hinterhäuser mit Fabriketagen, in denen früher Druckereien und Werkstätten saßen und heute Designbüros, Tonstudios, Softwarefirmen und Manufakturen arbeiten. Für die Reinigung bringen diese Räume einige Besonderheiten mit sich:
- Große offene Flächen mit hohen Decken, oft mit versiegeltem Estrich, alten Holzdielen oder Industrieboden – jeder Belag braucht ein anderes Verfahren.
- Lange Wege vom Hoftor über Durchfahrten und Treppenhäuser bis in die vierte Etage, nicht immer mit Aufzug.
- Gemeinsam genutzte Flächen wie Hofeingänge, Fahrradräume und Treppenhäuser, für die meist die Hausverwaltung zuständig ist, während die Mieter ihre Etagen selbst vergeben.
Wir klären bei der Besichtigung, wer für welche Flächen verantwortlich ist, und können auf Wunsch beide Seiten betreuen: die Etage für den Mieter und die Gemeinschaftsflächen für die Verwaltung – Büroreinigung und Gebäudereinigung dann aus einer Hand.
Büroreinigung für Agenturen, Start-ups und geteilte Flächen
Kaum ein Berliner Bezirk hat so viele junge Unternehmen, Kreativagenturen und Coworking-Flächen wie Friedrichshain-Kreuzberg. Diese Kundschaft erwartet von einem Reinigungsservice anderes als ein Versicherungsbüro: offene Teeküchen, in denen den ganzen Tag gekocht wird, Sofaecken statt Wartebereich, Hunde im Büro, wechselnde Arbeitsplätze. Bei der Agenturreinigung richten wir den Schwerpunkt deshalb auf Küche, Kontaktflächen und Sanitärbereiche statt auf das Abstauben einzelner Schreibtische.
In geteilten Räumen wechseln Menschen und Tische täglich, und die Büroreinigung muss darauf reagieren. Hier helfen feste Abläufe, zum Beispiel die Desinfektion von Tastaturflächen an freien Plätzen oder das tägliche Leeren der Wertstoffbehälter. Wie wir Coworking-Flächen strukturieren, beschreiben wir auf der Seite zur Coworking-Reinigung.
Vier Kieze, vier Aufgabenprofile
Auch innerhalb des Bezirks lohnt ein genauer Blick, denn die Unterschiede zwischen einzelnen Quartieren sind größer, als der gemeinsame Name vermuten lässt.
- Karl-Marx-Allee und Frankfurter Tor: Die monumentalen Wohnbauten der frühen DDR mit ihren Keramikfliesen an der Fassade, breiten Treppenhäusern und Ladenzeilen im Erdgeschoss prägen den Westen Friedrichshains. Hier betreuen wir Treppenhäuser, Gewerbeeinheiten und Praxen in denkmalgeschützter Umgebung.
- Spreeufer zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke: Auf ehemaligen Gewerbe- und Grenzflächen sind Bürotürme, Hotels und eine große Veranstaltungshalle entstanden. Glasfassaden, Tiefgaragen und Konferenzflächen bestimmen hier das Bild.
- Südost-Kreuzberg rund um Kottbusser Tor und Wrangelkiez: Gründerzeitblöcke, Sozialwohnungsbau der 1970er-Jahre, viele kleine Läden, Imbisse und Bars. Treppenhäuser, Gastronomie und kleines Gewerbe sind die häufigsten Aufträge.
- Bergmannkiez und Viktoriapark: Ruhigere Altbaustraßen mit Eigentumswohnungen, Arztpraxen, Cafés und Fachgeschäften. Gefragt sind Wohnungsreinigung, Praxispflege und die Pflege sanierter Treppenhäuser.
Dazu kommen Sonderorte wie die Gegend um den Mehringplatz, die Verlags- und Medienhäuser im nördlichen Kreuzberg oder das Gelände am Ostkreuz, wo sich Clubs, Werkstätten und neue Wohnbauten mischen. Wer mehrere Objekte in verschiedenen Kiezen hat, bekommt bei uns trotzdem nur einen Ansprechpartner. Das ist besonders für Hausverwaltungen hilfreich, die in beiden Ortsteilen Bestände betreuen: Ein Plan, eine Dokumentation, eine Rechnung – und trotzdem ein Leistungsverzeichnis, das auf jedes einzelne Haus zugeschnitten ist, vom Altbau mit Holzstufen bis zum Nachkriegsbau mit Aufzug. Änderungen, etwa ein zusätzlicher Aufgang oder ein neuer Gewerbemieter im Erdgeschoss, fließen ohne neue Ausschreibung in den bestehenden Vertrag ein.
Takt und Nutzung: was im Bezirk sinnvoll ist
| Nutzungsart | Empfehlung | Begründung |
|---|---|---|
| Agentur mit offener Küche | werktäglich, Küche ggf. zweimal | Geschirr, Kaffeesatz und Essensreste fallen den ganzen Tag an |
| Coworking mit Tagesplätzen | täglich, Kontaktflächen besonders | wechselnde Nutzer, geteilte Tastaturen, Telefonboxen |
| Tonstudio, Atelier, Werkstatt | ein- bis zweimal pro Woche | wenig Publikum, aber Staub, Kabel und empfindliche Technik |
| Bar oder Club | nach jedem Öffnungstag | Getränkereste, Glasbruch, stark genutzte Toiletten |
| Restaurant mit Küche | täglich, Küche nach HACCP-Konzept des Betriebs | Lebensmittelhygiene, Fett, Bodenrutschgefahr |
| Altbau-Treppenhaus | wöchentlich | Hofsand, Fahrräder, Lieferverkehr |
| Treppenhaus mit Gewerbe im Hinterhaus | wöchentlich, Hofeingang öfter | Kundschaft und Anlieferung erhöhen den Schmutzeintrag deutlich |
Diese Werte sind Ausgangspunkte. Wie sich ein Intervall auf Kosten und Ergebnis auswirkt, besprechen wir bei der Besichtigung und justieren es, sobald einige Wochen Erfahrung vorliegen.
Die Fabriketage im Hinterhof: was wir reinigen
- Eingang mit Klingel, Briefkästen und Fußmatte
- Offene Arbeitsflächen: Tische freigeräumt abwischen, Stühle, Papierkörbe, Wertstofftrennung
- Rückzugsräume und Telefonboxen: Oberflächen, Glas, Polster absaugen
- Küche: Arbeitsplatte, Spüle, Kaffeemaschine außen, Mikrowelle, Kühlschrank im Wochenrhythmus
- Sanitär: WCs, Waschbecken, Duschen für Radfahrende, Verbrauchsmaterial
- Böden: Industriestaubsauger für Estrich und Dielen, feuchte Pflege nach Belag
- Heizkörper, Fensterbänke und Rohrleitungen unter der Decke in längerem Turnus
- Dachterrasse oder Hofbalkon nach Saison
Loftflächen haben oft eine Besonderheit, die man erst beim zweiten Blick sieht: offene Leitungen, Kabeltrassen und Stahlträger unter der Decke, auf denen sich Staub sammelt, der bei Zugluft herunterrieselt. Diese Flächen reinigen wir nicht bei jedem Einsatz, planen sie aber fest ein – etwa einmal im Quartal mit Leiter oder Teleskopstange.
Praxen, Studios und Handwerk im Seitenflügel
Nicht jedes Gewerbe im Bezirk ist kreativ im engeren Sinne. In vielen Seitenflügeln und Erdgeschossen arbeiten Physiotherapien, Psychotherapiepraxen, Hebammenpraxen, Yogastudios, Tätowierstudios, Friseure und kleine Handwerksbetriebe. Für jede dieser Nutzungen gibt es eigene Anforderungen:
- Therapie- und Arztpraxen: Reinigung nach dem Hygieneplan der Praxis, klare Trennung von Behandlungs- und Wartebereich, dokumentierte Durchführung.
- Yoga- und Bewegungsstudios: Böden, auf denen barfuß geübt wird, Matten und Blöcke nach Absprache, gut belüftete Umkleiden.
- Tattoo- und Kosmetikstudios: Oberflächen im Arbeitsbereich nach den Hygienevorgaben des Studios; die Verantwortung für das Hygienekonzept bleibt beim Betreiber.
- Werkstätten und Manufakturen: Staub, Späne, Farbreste. Hier klären wir, welche Rückstände wir aufnehmen dürfen und welche der Betrieb selbst entsorgen muss.
Wichtig ist in allen Fällen eine gute Abstimmung über die Uhrzeit, weil viele dieser Betriebe unregelmäßige Öffnungszeiten haben. Unser Reinigungsdienst kommt deshalb in ein Studio mit Abendkursen morgens, in eine Praxis mit Frühsprechstunde am späten Nachmittag.
Wenn die Nacht vorbei ist
Friedrichshain und Kreuzberg gehören zu den lebendigsten Ausgehvierteln der Stadt. Bars, Clubs, Konzertsäle und Restaurants reihen sich an der Warschauer Straße, rund um die Simon-Dach-Straße, am Schlesischen Tor und an der Spree. Für diese Betriebe arbeiten wir dann, wenn die Gäste weg sind: am frühen Morgen, bevor der Tagesbetrieb oder die Anlieferung beginnt.
Nach Konzerten, Firmenfeiern oder Festivals auf den großen Veranstaltungsflächen im Bezirk übernehmen wir die Endreinigung von Hallen, Backstage-Bereichen und Toilettenanlagen. Für solche Einsätze planen wir mit Ihnen vorab Personalstärke, Zeitfenster und Entsorgung – mehr zur Eventreinigung finden Sie auf der zugehörigen Leistungsseite.
In der Nachtgastronomie zählt nicht nur Gründlichkeit, sondern auch Tempo. Wir arbeiten mit Maschinen, die große Flächen schnell nass reinigen, und mit einer festen Reihenfolge: zuerst Sanitärbereiche und Theke, dann Böden, zuletzt Eingänge. So ist das Wichtigste auch dann erledigt, wenn die Lieferanten früher kommen als geplant.
Fassaden, Tore und Hauseingänge
Wer im Bezirk ein Haus verwaltet, kennt das Thema: Tags an Hoftoren, Klingelschildern, Rollläden und Fassaden. Farbe und Lack lösen wir je nach Untergrund – Putz, Klinker, Metall oder Glas – mit einem darauf abgestimmten Verfahren und beraten zu Schutzbeschichtungen, die eine spätere Entfernung erleichtern. Auf der Seite zur Graffitientfernung erklären wir die Methoden im Detail. Steht die Fassade unter Denkmalschutz, legen Eigentümer und Verwaltung vorab fest, welche Methode infrage kommt.
Altbau-Treppenhäuser mit Charakter
Ein großer Teil der Wohnhäuser in Kreuzberg und Friedrichshain stammt aus der Zeit um 1900. Die Treppenhäuser haben Holzstufen, Terrazzo oder Linoleum, gedrechselte Geländer, bunte Glasfenster und oft Stuck. Hinzu kommen Seitenflügel und Quergebäude mit eigenen Aufgängen, Kinderwagen im Flur und Fahrräder im Hof. Bei der Treppenhausreinigung behandeln wir jeden Belag passend: Holzstufen nebelfeucht, Terrazzo mit pH-neutralem Mittel, Linoleum mit Pflegezusatz. Auf Wunsch übernehmen wir auch Hofflächen, Müllstandplätze und die Kontrolle der Beleuchtung.
Für Hausverwaltungen protokollieren wir jede Gebäudereinigung im Haus, sodass die Kosten sauber in der Betriebskostenabrechnung erscheinen können. Ob sie sich auf die Mieter umlegen lassen, entscheiden Mietvertrag und Betriebskostenverordnung; wir informieren hier nur allgemein und ersetzen keine Rechtsberatung – verbindlich klären das Ihre Verwaltung oder eine Anwältin für Mietrecht.
Umzüge und Wohnungswechsel
In kaum einem Teil der Stadt ziehen so viele Menschen ein und aus wie hier: WGs lösen sich auf, Studierende kommen und gehen, Familien wechseln in größere Wohnungen. Unser Reinigungsservice übernimmt die Reinigung vor der Wohnungsübergabe inklusive Fenster, Küche, Bad und Böden. Bei möblierten Wohnungen und Ferienwohnungen kümmern wir uns um den Wechsel zwischen den Gästen. Ob eine Vermietung als Ferienwohnung in Berlin genehmigungspflichtig ist, klären Eigentümer bitte selbst mit dem Bezirksamt – wir sorgen für die Sauberkeit.
Nachhaltig reinigen – ein Thema, das hier oft zuerst gefragt wird
Viele Unternehmen im Bezirk haben eigene Ziele für Umwelt und Klima und legen dieselben Maßstäbe an Partner an, die in ihren Räumen arbeiten. Umweltfreundliche Reinigungsmittel verwenden wir, wenn Sie das möchten; die Dosierung folgt einem festen Plan, und statt Einwegmaterial kommen Mikrofasertücher zum Einsatz, die nach jedem Einsatz in die Wäsche gehen. Wo es möglich ist, reinigen wir Glas und glatte Flächen mit wenig oder ganz ohne Chemie. Für Agenturen, die in ihren Berichten über die eigene Lieferkette schreiben, beschreiben wir auf Nachfrage gern, welche Produkte wir einsetzen und warum. So passt die Reinigung zu dem, was Ihr Team nach außen vertritt.
So organisieren wir Einsätze im Bezirk
Parkplätze sind knapp, viele Straßen sind Anwohnerzonen, einige Kieze sind verkehrsberuhigt. Zur laufenden Pflege reist unser Reinigungsdienst deshalb häufig mit Bus, Tram oder U-Bahn an, das Material bleibt im Objekt. Größere Maschineneinsätze planen wir mit festem Zeitfenster und klären vorher, ob die Hofdurchfahrt genutzt werden kann.
Bei der Zeitplanung richten wir uns nach Ihrem Betrieb und nicht umgekehrt – das unterscheidet eine gute Reinigungsfirma von einer, die nur freie Lücken im Tourenplan füllt: Agenturen mit langen Arbeitstagen lassen oft frühmorgens reinigen, Lokale vormittags nach der Schließung, Hausverwaltungen tagsüber. Ein fester Ansprechpartner koordiniert alles.
Nach der kostenlosen Besichtigung schicken wir Festpreis und Leistungsverzeichnis werktags binnen 24 Stunden. Zur ersten Orientierung helfen die Richtwerte auf unserer Seite Preise. Weil unsere Teams stadtweit arbeiten, übernehmen wir ebenso gern Adressen im angrenzenden Neukölln.
Estrich, Keramik, Holz: Materialien zwischen Spree und Landwehrkanal
Versiegelter Estrich und Industrieböden
In umgebauten Fabriketagen liegt häufig geschliffener und versiegelter Estrich. Er wirkt robust, doch die Versiegelung nutzt sich an Laufwegen ab, und darunter nimmt der Beton Flecken schnell auf. Wir reinigen solche Böden mit neutralen Mitteln und wenig Wasser, bei größeren Flächen mit einer kleinen Scheuersaugmaschine. Wird die Oberfläche grau, lohnt eine Zwischenpflege, bevor neu versiegelt werden muss.
Alte Kiefern- und Eichendielen
Viele Altbauwohnungen und kleinere Büros im Bezirk haben Dielen, die schon Generationen von Bewohnern gesehen haben. Offene Fugen nehmen Wasser auf, geölte Oberflächen werden bei zu scharfem Reiniger stumpf. Nebelfeuchtes Wischen mit einem rückfettenden Pflegemittel ist hier der richtige Weg, dazu regelmäßiges Saugen, damit kein Sand wie Schleifpapier wirkt.
Keramik und Fliesen an der Karl-Marx-Allee
Die Fassaden entlang der Allee sind mit keramischen Platten verkleidet, und auch in Eingangsbereichen der Häuser finden sich Fliesen und Kunststein. Für Außenflächen an denkmalgeschützten Gebäuden gilt: Reinigung nur nach Absprache mit Eigentümer und Verwaltung, schonende Verfahren, keine Hochdruckstrahlen auf lose Platten. Innen genügt meist eine pH-neutrale Wischpflege.
Klinker und Backstein in Gewerbehöfen
Die roten Klinkerfassaden der alten Gewerbehöfe sind in Kreuzberg allgegenwärtig. Sie sind widerstandsfähig, zeigen aber Ausblühungen, Ruß und Graffiti. Für Klinker verwenden wir angepasste Verfahren mit kontrolliertem Druck und Temperatur, damit die Fugen nicht ausgewaschen werden.
Terrazzo und Linoleum in Treppenhäusern
In Treppenhäusern der Gründerzeit und der Nachkriegsjahre treffen wir auf Terrazzo, Linoleum und Holz – manchmal alles im selben Haus. Wir stimmen Mittel und Feuchtigkeit auf jeden Belag ab und empfehlen bei Linoleum eine regelmäßige Einpflege, damit es nicht rissig wird.
Markthalle, Imbiss, Restaurant: Küchen im Bezirk
Die Gastronomie im Bezirk reicht vom Imbiss am Kottbusser Tor über Restaurants in der Markthalle bis zu Lokalen am Spreeufer. Wo gekocht wird, reicht eine Reinigung des Gastraums nicht aus. Fettablagerungen auf Böden, Wandfliesen und Abzugshauben erhöhen die Rutschgefahr und können die Hygiene gefährden. Mit der Küchenreinigung übernehmen wir Arbeitsflächen, Geräte außen, Wandflächen, Böden und Abflussrinnen nach dem Reinigungsplan des Betriebs. Das HACCP-Konzept erstellt und verantwortet der Gastronom selbst; wir arbeiten die dort festgelegten Reinigungsschritte ab und halten sie schriftlich fest.
Für die tägliche Pflege von Gastraum, Theke und Toiletten ist die Gastronomiereinigung die passende Grundlage. Weil viele Lokale im Bezirk erst spätabends schließen und mittags wieder öffnen, liegt unser Zeitfenster meist am Vormittag. Wir starten mit den Sanitärräumen, gehen dann zur Theke und enden mit den Böden, damit diese bis zur Öffnung trocknen können.
Hostels und kleine Hotels entlang der Warschauer Straße
Zwischen Ostbahnhof, Warschauer Straße und Ostkreuz gibt es viele Hostels, kleinere Hotels und Ferienapartments. Hier wechseln Gäste häufig, Mehrbettzimmer, Gemeinschaftsküchen und Gemeinschaftsbäder werden intensiv genutzt. Wir übernehmen je nach Wunsch die Zimmer, die Gemeinschaftsflächen oder beides, arbeiten mit einer abgestimmten Checkliste und melden Schäden sofort. Wer Apartments im Bezirk vermietet, erhält von unserem Reinigungsservice zudem die Reinigung zwischen zwei Aufenthalten inklusive Kontrolle von Geschirr und Verbrauchsmaterialien.
Gemeinschaftsküchen in Hostels verdienen besondere Aufmerksamkeit. Hier kochen Menschen, die sich nicht kennen und die Küche nur wenige Tage nutzen – entsprechend unterschiedlich sind die Vorstellungen davon, wie man sie hinterlässt. Wir reinigen Herde, Spülen, Kühlschrankfächer und Arbeitsflächen in kurzen Abständen, sortieren abgelaufene Lebensmittel nach den Regeln des Hauses aus und halten Mülltrennung und Leergutbereich übersichtlich. In Gemeinschaftsbädern stehen Duschabläufe, Fugen und Spiegel im Mittelpunkt, weil sich dort bei hoher Belegung schnell Haare, Kalk und Feuchtigkeit sammeln.
Kitas und Schulen in dichten Kiezen
In einem Bezirk mit so vielen Familien gibt es entsprechend viele Kitas, Kinderläden und Schulen, oft in Erdgeschossen von Wohnhäusern oder in umgebauten Gewerbeetagen. Das bedeutet enge Räume, wenig Stauraum und Gruppenräume, die tagsüber zugleich Spielzimmer, Essraum und Schlafraum sind. Die Kitareinigung richten wir nach dem Hygieneplan der Einrichtung aus und planen die Einsätze nach der Abholzeit. Während der Schließtage nehmen wir uns Böden, Fenster und leergeräumte Regale gründlich vor.
Bürotürme am Wasser: Glas, Tiefgarage und Konferenzebenen
Am Friedrichshainer Spreeufer sind in den vergangenen Jahren große Bürogebäude entstanden, deren Maßstab sich deutlich von den Hinterhöfen des übrigen Bezirks unterscheidet. Hier arbeiten viele Hundert Menschen in einem Haus, es gibt Empfangsdienste, Kantinen, Konferenzbereiche und Tiefgaragen. Für die Gebäudereinigung bedeutet das: feste Schichten, eine enge Abstimmung mit dem Facility Management und Leistungsverzeichnisse, die nach Etagen, Nutzungszonen und Intervallen gegliedert sind.
Besonderes Augenmerk verlangen die Glasflächen. Innenseiten der Fassade, gläserne Brüstungen und Trennwände zeigen im Gegenlicht vom Wasser jeden Streifen. In den Tiefgaragen sammeln sich Reifenabrieb, Öltropfen und im Winter Salz, das die Beschichtung angreift. Und Konferenzebenen werden oft mehrmals täglich umgebaut, sodass die Reinigung zwischen zwei Veranstaltungen in kurzer Zeit gelingen muss. Die Büroreinigung in solchen Häusern planen wir mit einem festen Kernteam, das um Springer für Spitzenzeiten ergänzt wird, und dokumentieren die Leistungen je Etage.
Wohnen im Bezirk: von der WG bis zur Familienwohnung
Neben dem Gewerbe ist Friedrichshain-Kreuzberg vor allem ein Ort, an dem Menschen wohnen – in Altbauwohnungen mit Kastenfenstern, in Nachkriegsbauten mit Balkonen zum Hof, in Neubauwohnungen mit bodentiefen Fenstern am Wasser. Privathaushalte, die rund um Boxhagener Platz oder Bergmannkiez eine verlässliche Reinigungsfirma für die eigenen vier Wände suchen, können bei uns eine regelmäßige Wohnungsreinigung im wöchentlichen oder vierzehntäglichen Rhythmus buchen, mit derselben Person, die Ihre Wohnung kennt.
In Altbauten sind es oft die Kastenfenster, die im Alltag liegen bleiben: vier Scheibenseiten, Zwischenraum mit Staub und toten Insekten, dazu verzogene Flügel, die sich nur mit Gefühl öffnen lassen. Wir reinigen sie vollständig und behandeln die Holzrahmen mit wenig Wasser. In Neubauwohnungen stehen eher große Glasflächen, Einbauküchen mit Hochglanzfronten und Bäder mit bodengleichen Duschen im Mittelpunkt, auf denen Kalk schnell sichtbar wird.
Bei Auszügen ist das Ziel eine Übergabe ohne Streit. Auf unserer Liste stehen die Küche samt Ofen und Abzugshaube, das entkalkte Bad, Fenster inklusive Rahmen, Türen, Heizkörper, Steckdosenabdeckungen und sämtliche Böden. Was bei der Wohnungsabnahme typischerweise geprüft wird, beschreibt unser Ratgeber zur Endreinigung der Mietwohnung – ohne Rechtsberatung, aber mit einer praktischen Checkliste.
Gebäudereinigung für Hausverwaltungen: Keller, Fahrradraum, Müllplatz
Die meisten Aufträge von Hausverwaltungen im Bezirk betreffen nicht nur das Treppenhaus, sondern das ganze Umfeld des Hauses. Fahrradkeller quellen über, Müllstandplätze in engen Höfen verschmutzen schnell, und Kellergänge dienen als Lager für alles, was in der Wohnung keinen Platz hat. Wir übernehmen im festen Rhythmus:
- Kellergänge fegen und feucht wischen, Spinnweben entfernen, Beleuchtung prüfen
- Fahrradräume und Kinderwagenplätze reinigen, herrenlose Gegenstände dokumentieren
- Müllstandplätze sauber halten, Tonnen nach Bedarf reinigen, Umfeld von Sperrmüll freihalten lassen
- Hofflächen und Durchfahrten kehren, Laub im Herbst aufnehmen
- Gehwege im Winter räumen und streuen, sofern die Pflicht übertragen wurde
Sperrmüll, der in Höfen abgestellt wird, entsorgen wir nicht eigenmächtig, sondern melden ihn mit Foto an die Verwaltung, die über die Beseitigung entscheidet. So bleibt nachvollziehbar, wer was veranlasst hat.
Sondereinsätze nach Schaden, Umbau oder Auszug
Im Bezirk wird ständig umgebaut: Ladenlokale wechseln den Mieter, Wohnungen werden saniert, Büros neu aufgeteilt. Nach Bauarbeiten liegt feiner Staub auf allen Flächen, der sich mit normalem Wischen nur verteilt. Wir entfernen ihn in mehreren Durchgängen, reinigen Fensterrahmen, Fensterbänke und Heizkörper und nehmen Farbspritzer und Kleberreste von Böden und Glas.
Bei Wasserschäden – ob durch ein undichtes Dach im Altbau oder eine übergelaufene Spülmaschine im Lokal – zählt jede Stunde. Hat unser Reinigungsdienst ein Team frei, ist es oft noch am selben Tag da, nimmt Wasser auf und reinigen verschmutzte Flächen. Trocknungsgeräte und Bauschadensgutachten gehören in die Hand von Fachbetrieben, mit denen Sie oder Ihre Versicherung dann weiterarbeiten.
In sechs Schritten zur passenden Reinigung
- Anfrage: Kurz beschreiben, um welches Objekt es geht – Etage, Lokal, Treppenhaus oder Wohnung – und welche Zeiten passen.
- Termin vor Ort: Wir sehen uns Hof, Zugänge, Beläge und Sanitärbereiche an und fragen nach Gewohnheiten, etwa wann die Küche am stärksten genutzt wird.
- Angebot: An Werktagen haben Sie binnen 24 Stunden Schwarz auf Weiß, was wir wann erledigen und zu welchem festen Preis.
- Start: Das feste Team wird eingewiesen, Zugangsmittel werden dokumentiert übergeben.
- Laufender Betrieb: Rückmeldungen gehen direkt an Ihren Ansprechpartner, der sie an das Team weitergibt.
- Anpassung: Wächst Ihr Team oder ändert sich der Betrieb, stimmen wir Turnus und Leistungen neu ab.
Vertraulichkeit in Medienhäusern, Kanzleien und Studios
Im nördlichen Kreuzberg und am Spreeufer arbeiten Verlage, Redaktionen, Produktionsfirmen und Kanzleien, bei denen Entwürfe, Manuskripte und Mandantenakten offen auf Tischen liegen können. Unsere Mitarbeitenden lesen nichts, verschieben keine Unterlagen und fotografieren nichts außer zur vereinbarten Dokumentation von Schäden. Bildschirme bleiben unberührt, Aktenvernichter und vertrauliche Behälter werden nur nach ausdrücklicher Anweisung geleert. In Tonstudios und Schnitträumen fassen wir Technik nicht an und reinigen nur die freigegebenen Flächen.
Das Jahr im Bezirk: von Silvester bis zum Laub am Kanal
Die Arbeit im Bezirk folgt einem eigenen Kalender. Der Neujahrsmorgen beginnt vielerorts mit Böllerresten, Flaschen und Papphülsen in Hofeinfahrten, Hauseingängen und auf Dachterrassen. Hausverwaltungen und Gewerbehöfe buchen für die ersten Januartage deshalb gern einen Sondereinsatz, bei dem Höfe, Eingänge und Treppen gründlich gereinigt werden, bevor der Alltag wieder beginnt.
Im Frühjahr kommen Pollen von den Straßenbäumen und aus den Parks, die sich auf Fenster, Fensterbänke und Balkone legen. Das ist der richtige Zeitpunkt für Fenster und Rahmen – und für eine Grundreinigung der Sauberlaufzonen, die den Winter über Splitt geschluckt haben. Im Sommer verlagert sich das Leben nach draußen: Terrassen von Lokalen, Hofgärten und Dachflächen werden intensiver genutzt, Wespen und Gerüche an Müllstandplätzen werden zum Thema, und nach großen Straßenfesten brauchen Gewerbehöfe am Folgetag eine zusätzliche Runde.
Im Herbst fällt Laub von den alten Bäumen am Landwehrkanal, im Viktoriapark und in den Alleen Friedrichshains. Es sammelt sich in Hofecken, Lichtschächten und Kellerabgängen und wird bei Nässe zur Rutschgefahr. Mit einer festen Herbstrunde bleiben Wege, Treppen und Abläufe frei. Wer das Jahr vorausplant, bekommt bei uns einen Jahresplan, in dem diese saisonalen Arbeiten neben der laufenden Pflege stehen.
Späti, Friseur, Galerie: kleine Flächen im Erdgeschoss
Die Erdgeschosse im Bezirk gehören den kleinen Geschäften: Spätis, Friseursalons, Plattenläden, Galerien, Fahrradwerkstätten, Bäckereien. Die Flächen sind klein, der Kundenverkehr ist hoch, und oft gibt es keinen eigenen Putzraum. Für solche Läden bietet unser Reinigungsservice kurze, feste Einsätze vor Öffnung an, bei denen Boden, Theke, Schaufenster innen und Kundentoilette im Mittelpunkt stehen. In Friseursalons kommen Haare in Ecken und unter Stationen, Waschbecken und Spiegel hinzu, in Bäckereien die Verkaufstheke und der Bereich hinter dem Tresen. Die Schaufensterscheibe außen planen wir in einem eigenen Rhythmus, weil Straßenstaub und Regen sie schneller verschmutzen als das Innere.
Mehrere Mieter, eine Fläche: Zuständigkeiten klären
In vielen Häusern teilen sich mehrere Firmen eine Etage, eine Küche oder einen Sanitärkern. Das führt schnell zu der Frage, wer eigentlich wofür zahlt – und im Zweifel reinigt niemand die Gemeinschaftsflächen richtig. Wir schlagen bei der Besichtigung eine Aufteilung vor: Jeder Mieter beauftragt seine eigenen Räume, und die Gemeinschaftsflächen werden entweder über den Hauptmieter oder über die Hausverwaltung vergeben. Im Leistungsverzeichnis stehen die Flächen dann mit klaren Grenzen, damit bei Beschwerden sofort erkennbar ist, welcher Bereich zu welchem Auftrag gehört.
Pflanzen, Hunde und Fahrräder: Büroalltag im Bezirk
Büros in Friedrichshain und Kreuzberg sind oft wohnlicher eingerichtet als anderswo. Große Zimmerpflanzen stehen zwischen den Tischen, Bürohunde liegen auf Decken unter dem Schreibtisch, Fahrräder lehnen im Flur oder hängen an der Wand. Das macht die Räume sympathisch, für die Büroreinigung aber etwas aufwendiger. Eine Reinigungsfirma, die das vorher weiß, plant für Hundehaare, Pflanzenkübel und Reifenspuren im Flur gleich etwas mehr Zeit ein.
Pflanzen gießen wir nicht, solange es nicht ausdrücklich vereinbart ist, wischen aber Staub von großen Blättern ab, wenn das gewünscht ist, und achten darauf, dass herabgefallene Erde nicht in Teppiche getreten wird. Tierhaare entfernen wir mit Staubsaugern mit Turbobürste und Gummilippen von Polstern; Näpfe und Hundedecken bleiben unberührt, außer Sie möchten etwas anderes. Fahrräder im Flur bringen Straßenschmutz und bei Regen Wasser mit hinein – hier empfehlen wir eine Schmutzfangmatte am Abstellplatz und eine kurze Zusatzrunde nach nassen Tagen. Wer solche Details bei der Besichtigung anspricht, bekommt ein Leistungsverzeichnis, das zum echten Alltag im Büro passt und nicht zu einem Katalogfoto.
Rücksicht auf Nachbarn: Lärm, Zeiten, Wege
In kaum einem Bezirk leben Menschen so dicht neben Gewerbe wie hier. Wenn wir um sechs Uhr morgens eine Bar reinigen, schläft über uns jemand. Deshalb gilt für unsere Teams:
- Laute Maschinen erst ab einer vertretbaren Uhrzeit oder nur bei geschlossenen Fenstern.
- Keine Geräte im Treppenhaus abstellen, Wege zu Fahrradräumen und Kinderwagenplätzen frei lassen.
- Müll nur in die dafür vorgesehenen Behälter, Glas nicht nachts in Container werfen.
- Hoftore und Haustüren nach dem Einsatz wieder schließen.
Das klingt selbstverständlich, entscheidet aber darüber, ob Hausverwaltung und Nachbarn einen Reinigungsdienst im Haus akzeptieren.
Sechs Alltagssituationen und wie wir sie angehen
- Die Agenturküche ist nach dem Wochenende voller Geschirr. Lösung: Montagmorgens ein früher Einsatz, bei dem Spülmaschine und Arbeitsflächen zuerst drankommen.
- Im Hofeingang liegen nach jeder Partynacht Flaschen und Zigarettenstummel. Lösung: eine kurze Hofrunde am Morgen, abgestimmt mit der Hausverwaltung und abgerechnet als Gemeinschaftsleistung.
- Das Rolltor wurde über Nacht besprüht. Lösung: Entfernung mit einem Verfahren, das zur Beschichtung passt, und auf Wunsch eine Schutzbeschichtung. Hintergründe erklärt unser Ratgeber zum Graffitischutz.
- Das Coworking wechselt am Monatsende viele Mieter. Lösung: eine Zusatzreinigung der frei werdenden Plätze und Schränke, bevor neue Mitglieder einziehen.
- Die WG löst sich auf, und in drei Tagen kommt der Vermieter zur Abnahme. Lösung: eine Umzugsreinigung mit Festpreis, die Küche, Bad, Fenster und Böden abdeckt.
- Nach einem Konzert sind Backstage und Toiletten stark verschmutzt. Lösung: ein Team mit Maschinen und klarer Reihenfolge, das vor dem nächsten Aufbau fertig ist.
Glas im Bezirk: Kastenfenster, Sprossen, Hallenfenster
Die Fenster im Bezirk erzählen die Baugeschichte. In den Gründerzeitwohnungen sitzen Kastenfenster mit zwei Flügelpaaren, in den Fabriketagen große Stahlfenster mit vielen kleinen Scheiben, in den Neubauten am Wasser raumhohe Isolierverglasung. Jeder dieser Typen braucht eine eigene Technik.
Stahlsprossenfenster in Lofts sind besonders aufwendig, weil jede kleine Scheibe einzeln abgezogen werden muss und die Profile oft Rost oder alten Lack tragen, die nicht nass werden sollen. Wir arbeiten dort mit kleineren Werkzeugen, wenig Wasser und viel Zeit. Oberlichter und Kippfenster unter hohen Decken erreichen wir mit Teleskopstangen oder standsicheren Leitern; wo das nicht reicht, klären wir den Einsatz einer Arbeitsbühne im Hof. Große Glasflächen im Neubau reinigen wir innen im festen Rhythmus, außen je nach Zugänglichkeit. Die Fensterreinigung planen wir für Privathaushalte meist zwei- bis viermal im Jahr, für Gewerbeflächen mit Publikum auch häufiger.
Sicher arbeiten, wenn andere schlafen
Viele Einsätze im Bezirk finden zu Zeiten statt, in denen niemand sonst im Gebäude ist: spätabends in Büros, frühmorgens in Lokalen, am Wochenende in Hallen. Für diese Situationen haben wir klare Regeln. Unsere Mitarbeitenden wissen, wie sie im Notfall Hilfe erreichen, welche Notausgänge und Feuerlöscher im Objekt vorhanden sind und wen sie bei einem Wasserschaden oder einem ausgelösten Alarm anrufen. Wer allein arbeitet, meldet sich zu Beginn und Ende des Einsatzes beim Team.
Auch der Umgang mit Reinigungsmitteln gehört dazu. Wir verwenden nur Produkte, für die ein Sicherheitsdatenblatt vorliegt, mischen keine Mittel und bewahren Konzentrate verschlossen auf. In Lokalen mit offenen Getränkekühlschränken und Küchen achten wir darauf, dass keine Reinigungschemie mit Lebensmitteln in Kontakt kommt. Glasbruch nach einer Partynacht wird mit Handfeger, Schaufel und schnittfesten Handschuhen aufgenommen, bevor die Maschine auf den Boden kommt. Diese Details sieht man nicht, aber sie gehören zu einer ordentlichen Gebäudereinigung und sorgen dafür, dass Einsätze ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen – für unser Team ebenso wie für Ihr Objekt.
Wie unser Reinigungsservice Qualität sichert
Wir legen gemeinsam mit Ihnen fest, wie ein Raum nach dem Einsatz aussehen soll. Das Leistungsverzeichnis enthält nicht nur die Tätigkeiten, sondern auch den gewünschten Zustand – etwa „Küchenzeile frei von Krümeln und Fettfilm“ oder „Toiletten ohne Kalkränder“. Ihr Ansprechpartner kontrolliert zu Beginn häufiger, später in festen Abständen. Meldet sich jemand mit einer Beanstandung, bessern wir rasch nach und suchen den Grund: Lag es am Ablauf, am Zeitbudget oder am Material? Wie ein solcher Ablauf in allen Schritten aussieht, beschreiben wir ausführlich auf unserer Seite zum Ablauf.
Schlüssel, Transponder und ein Reinigungsdienst ohne Fremdpersonal
Viele Gewerbehöfe arbeiten mit Transpondern oder Codeschlössern, Studios mit Alarmanlagen, Bars mit Rolltoren. Wir führen für jedes Objekt ein Verzeichnis der Zugangsmittel, übergeben sie nur gegen Unterschrift und bewahren sie getrennt von der Adresse auf. Fällt ein Teammitglied aus, übernimmt jemand, der Ihr Haus schon von früheren Einsätzen kennt – Subunternehmer setzen wir nicht ein.
Richtpreise und was sie beeinflusst
Die Kosten hängen im Bezirk besonders stark von Zeitfenster und Zugang ab. Einsätze in den frühen Morgenstunden am Wochenende, lange Wege durch mehrere Höfe oder fehlende Aufzüge beeinflussen den Aufwand ebenso wie Fläche und Belag.
| Leistung | Richtpreis |
|---|---|
| Agentur- oder Coworking-Reinigung | ab 27,50 € pro Stunde netto |
| Gastronomie nach Betriebsschluss | ab 29,50 € pro Stunde netto |
| Hausflur und Treppen eines Aufgangs | ab 39 € pro Reinigung netto |
| Graffitientfernung | ab 12,00 € pro m² netto |
| Umzugsreinigung für Mieter | ab 3,90 € pro m² inkl. MwSt. |
Firmenkunden zahlen zuzüglich Mehrwertsteuer, bei Privatkunden ist sie schon eingerechnet. Verbindlich wird der Preis, sobald wir Ihr Objekt gesehen haben – dann erhalten Sie ihn als Festpreis.
Passende Leistungen für den Bezirk
- Agenturreinigung: Büroreinigung mit Küche, Kontaktflächen und Sanitär im Mittelpunkt, abgestimmt auf lange Arbeitstage und offene Bürokonzepte.
- Coworking-Reinigung: Tägliche Pflege geteilter Plätze, Telefonboxen und Gemeinschaftsküchen, mit Blick auf wechselnde Nutzer.
- Eventreinigung: Vor und nach Konzerten, Firmenfeiern und Festivals, mit abgestimmter Personalstärke.
- Treppenhausreinigung: Für Altbauten mit Seitenflügeln und Gewerbehöfe, dokumentiert für die Hausverwaltung.
- Graffitientfernung: Materialgerecht an Putz, Klinker, Metall und Glas, auf Wunsch mit Schutzbeschichtung.
- Fensterreinigung: Für Kastenfenster im Altbau und große Glasflächen in Lofts und Neubauten.
- Grundreinigung: Wenn Estrich, Dielen oder Teppich nach Jahren Nutzung aufgearbeitet werden müssen.
- Wohnungsreinigung: Wiederkehrende Pflege für Berufstätige, Paare und Familien, egal ob Altbau oder Neubau.
Welche Themen Agenturen und junge Firmen bei der Vergabe besonders beschäftigen, fassen wir im Beitrag zur Reinigung für Agenturen und Start-ups zusammen.
Über die Spree und die Bezirksgrenze hinaus
Wie oben beschrieben, haben Friedrichshain nördlich und Kreuzberg südlich des Flusses jeweils eigene Seiten mit Details zu ihren Kiezen. Westlich schließt der Bezirk Mitte an, östlich Lichtenberg mit Friedrichsfelde und Karlshorst, südöstlich Treptow-Köpenick. Liegen Ihre Häuser in mehreren dieser Gebiete, bündeln wir sie in einem gemeinsamen Auftrag.
Schildern Sie uns kurz Ihr Objekt – das Angebot kommt werktags innerhalb von 24 Stunden.
Häufige Fragen
Reinigen Sie auch nach Partys oder Veranstaltungen am Wochenende?
Ja. Einsätze am Samstag- oder Sonntagmorgen sind im Bezirk gefragt und lassen sich nach Verfügbarkeit einplanen. Je früher Sie den Termin nennen, desto sicherer steht das Team bereit.
Wir teilen uns eine Etage mit anderen Firmen. Wie wird abgerechnet?
Das lässt sich flexibel lösen. Entweder beauftragt ein Hauptmieter die gesamte Fläche und rechnet intern ab, oder wir erstellen getrennte Angebote für die einzelnen Bereiche. Gemeinsam genutzte Küchen und Toiletten legen wir dann nach Absprache anteilig um.
Entfernen Sie Graffiti auch an denkmalgeschützten Fassaden?
Grundsätzlich ja, aber ausschließlich mit Methoden, die der Untergrund verträgt. Bei empfindlichem Putz oder Naturstein machen wir vorher eine Probefläche. Ob die Denkmalschutzbehörde einbezogen werden muss, klärt bitte der Eigentümer vorab.
Kommen Sie auch mit Hunden im Büro klar?
Ja, das ist in vielen Agenturen Alltag. Wir planen etwas mehr Zeit für Tierhaare auf Teppichen und Polstern ein und verwenden Mittel, die für Haustiere unbedenklich sind, wenn sie korrekt angewendet werden.
Wie schnell können Sie bei einem Wohnungswechsel einspringen?
Oft innerhalb weniger Tage, bei freien Kapazitäten auch kurzfristiger. Mit Abgabedatum, Quadratmeterzahl und einer kurzen Beschreibung des Zustands können wir Ihnen einen Festpreis nennen.
Unser Loft hat keinen Aufzug. Ist das ein Problem?
Nein, für eine Reinigungsfirma in Friedrichshain-Kreuzberg gehören Häuser ohne Aufzug schlicht zum Alltag. Für die laufende Pflege lagert das Material in Ihrer Etage, sodass nur selten etwas nach oben getragen werden muss. Für Maschineneinsätze planen wir entsprechend mehr Personal und Zeit ein und nennen das im Angebot.
Reinigen Sie auch die Duschen, die unsere Radfahrer nutzen?
Ja. Bei der Büroreinigung werden Duschen oft unterschätzt, weil sie nur von einem Teil des Teams genutzt werden. Wir reinigen Wände, Böden, Armaturen und Abläufe regelmäßig und entkalken nach Bedarf, damit sich weder Schimmel noch Gerüche festsetzen.
Wie laut sind Ihre Einsätze am frühen Morgen?
So leise wie möglich. In Häusern mit Wohnungen über dem Lokal verzichten wir in den frühen Stunden auf laute Maschinen oder setzen leise Geräte ein. Wann genau wir anfangen, legen wir mit Ihnen fest, falls nötig auch unter Einbeziehung der Verwaltung.
Übernehmen Sie Hof und Mülltonnen für mehrere Mieter gemeinsam?
Das geht, wenn es einen Auftraggeber gibt – meist die Hausverwaltung oder eine Mietergemeinschaft mit klarer Kostenverteilung. Die Gebäudereinigung umfasst dann Hofflächen, Müllstandplätze und Fahrradräume im festen Rhythmus, jeder Einsatz wird protokolliert.
Können wir einen Probetermin buchen, bevor wir einen Vertrag schließen?
Ja, gerade bei Agenturen und Lokalen ist eine einmalige Grundreinigung ein guter Einstieg. Sie sehen, wie unser Reinigungsservice arbeitet, und wir lernen Ihr Objekt kennen. Danach entscheiden Sie, ob und in welchem Rhythmus es weitergehen soll.
Nutzen Sie wirklich umweltfreundliche Mittel, wenn wir das wünschen?
Ja. Wir stimmen die Produkte mit Ihnen ab und nennen Ihnen auf Wunsch die Namen der eingesetzten Mittel. Wo ein umweltfreundliches Produkt fachlich nicht ausreicht, etwa bei stark fetthaltigen Küchenböden, sagen wir das offen und besprechen eine Alternative.
Kommen Sie auch am Neujahrsmorgen oder nach großen Straßenfesten?
Nach Verfügbarkeit ja, allerdings sind diese Termine schnell vergeben. Wer Höfe, Eingänge oder Lokale nach Silvester oder nach einem Straßenfest gereinigt haben möchte, meldet sich am besten einige Wochen vorher. Wir reservieren dann ein Zeitfenster und bestätigen es schriftlich.