
Die meisten Berlinerinnen und Berliner verbinden Friedrichsfelde mit dem Tierpark, einem der größten Landschaftszoos Europas, in dessen Gelände das barocke Schloss Friedrichsfelde steht. Der Ortsteil gehört zum Bezirk Lichtenberg und hat weit mehr zu bieten als Elefanten und Schlossgarten. Auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde liegt die Gedenkstätte der Sozialisten, rund um die U-Bahnhöfe Friedrichsfelde und Tierpark ragen Wohnhochhäuser in den Himmel, und im Hans-Loch-Viertel stehen lange Zeilen aus den Sechzigerjahren inmitten großzügiger Grünflächen. Rund um die Straße Alt-Friedrichsfelde erinnern ältere Häuser und Reste des historischen Dorfes an die Zeit, bevor die Stadt hierher wuchs.
Viele Menschen leben seit Jahrzehnten im Ortsteil, und ein großer Teil von ihnen ist inzwischen im Rentenalter. Das prägt unsere Arbeit. Neben der Pflege großer Häuser mit Aufzügen und Müllräumen fragen hier besonders viele Haushalte nach Unterstützung im Alltag, oft vermittelt von Angehörigen, die weiter weg wohnen. Geduld, Freundlichkeit und Pünktlichkeit zählen dabei genauso viel wie Technik und Mittel. Wer jemanden in die eigene Wohnung lässt, möchte vorher wissen, wer kommt, wann und wie lange – und genau das sagen wir klar an.
Die folgenden Abschnitte zeigen im Detail unsere Arbeitsweise im Ortsteil: in Hochhäusern und Zeilenbauten, in Senioreneinrichtungen und Praxen, in Büros entlang der großen Straßen und in den Wohnungen selbst. Weiter unten stehen Preisbeispiele, Alltagsfälle, die Schritte bis zum Start und ein ausführlicher Fragenteil.
Was im Ortsteil besonders gefragt ist
Die Nachfrage in Friedrichsfelde hat einen klaren Schwerpunkt: Wohnen. Wohnungsunternehmen und Genossenschaften suchen eine Gebäudereinigung für Hochhäuser und Zeilenbauten, die Aufzüge, Müllräume und Treppenhäuser zuverlässig pflegt. Seniorinnen, Senioren und ihre Familien fragen nach einem Reinigungsservice für die eigene Wohnung, der regelmäßig, freundlich und immer mit derselben Person kommt. Dazu kommen Senioreneinrichtungen, Pflegedienste und Praxen, für die Hygiene an erster Stelle steht.
Kleinere Büros, etwa von Hausverwaltungen, Beratungsstellen oder Handwerksbetrieben, brauchen eine unkomplizierte Büroreinigung zu Randzeiten. Und rund um den Tierpark gibt es Geschäfte und Gastronomie, deren Bedarf mit der Besuchersaison schwankt. Für alle diese Gruppen gilt bei uns dasselbe Prinzip: feste Teams, ein schriftlich vereinbarter Plan und eine Ansprechperson, die Sie kennen.
Friedrichsfelde in unserer Einsatzplanung
Kompakt ist Friedrichsfelde, aber keineswegs einheitlich. Wir teilen es für unsere Touren in vier Zonen mit eigenen Anforderungen.
Rund um den Tierpark
Entlang der Straße Am Tierpark stehen hohe Wohnhäuser mit vielen Parteien, dazu Ladenzeilen, Ärztehäuser und Kaufhallen. Die Nähe zum Tierpark bringt an Wochenenden und in den Ferien viele Besucher, volle Bahnsteige und belebte Gehwege.
Hans-Loch-Viertel und die Zeilen der Sechzigerjahre
Hier stehen überwiegend fünfgeschossige Zeilenbauten ohne Aufzug, dazwischen Elfgeschosser mit Aufzügen und weite Rasenflächen. Viele Häuser wurden saniert, die Grundrisse sind aber geblieben: schmale Treppenhäuser, Terrazzo oder Kunststein, Keller mit langen Gängen.
Alt-Friedrichsfelde und die älteren Straßen
Entlang der Hauptstraße und in den Seitenstraßen finden sich Mietshäuser aus der Vorkriegszeit, kleine Gewerbebauten, Kirchengemeinden und einzelne Einfamilienhäuser. Hier sind Objekte kleiner und individueller.
Gewerbe am Rand
In Richtung der Bahnanlagen und an den großen Verkehrsachsen liegen Gewerbeflächen mit Handel, Werkstätten, Lagern und Büros. Sie verlangen Randzeiten und eine Abstimmung mit dem Betriebsablauf.
Gebäudereinigung in Wohnhochhäusern: Halle, Aufzug, Müllraum
In einem Hochhaus mit vielen Etagen konzentriert sich fast alles im Erdgeschoss. Durch die Eingangshalle gehen am Tag sehr viele Menschen, die Aufzüge sind ständig unterwegs, und vor den Briefkästen stapeln sich Werbeprospekte. Wer hier Sauberkeit schaffen will, muss unten anfangen und oben mit Augenmaß weitermachen. Eine durchdachte Gebäudereinigung für Hochhäuser verteilt die Zeit deshalb nicht gleichmäßig auf alle Etagen, sondern dorthin, wo die Belastung wirklich entsteht.
Eingangshalle und Briefkastenanlage
Die Eingangshalle ist die Visitenkarte des Hauses. Wir wischen Böden, reinigen Glastüren beidseitig, entfernen Werbung und Papier vor den Briefkästen, wischen die Briefkastenfronten ab und kontrollieren Sauberlaufmatten. In Häusern mit Concierge oder Pförtnerloge stimmen wir die Zeiten mit dem Personal ab.
Aufzugskabinen
Edelstahlwände zeigen jeden Fingerabdruck und verzeihen keine falschen Mittel. Scheuerschwämme hinterlassen dauerhafte Kratzer, alkalische Reiniger matte Flecken. Wir reinigen mit pH-neutralen Mitteln und Mikrofasertuch, immer in Schliffrichtung, pflegen Spiegel und Bedientableaus und saugen die Laufschienen der Türen aus, damit Sand und Splitt die Mechanik nicht stören. Hinweise zur Pflege gibt unser Ratgeber Aufzug reinigen.
Müllschlucker und Müllräume
In einigen älteren Hochhäusern gibt es noch Müllschluckeranlagen, in anderen zentrale Müllräume im Erdgeschoss. Hier machen sich Gerüche und Ungeziefer zuerst bemerkbar. Wir reinigen Müllräume regelmäßig nass, fegen Rückstände zusammen, waschen Behälterstellflächen und melden Verstopfungen oder Defekte am Schlucker sofort der Verwaltung. Für die Tonnen selbst gibt es unsere Müllplatzreinigung.
Treppenhaus als Rettungsweg
In Hochhäusern nutzt kaum jemand die Treppe, doch im Notfall ist sie der wichtigste Weg nach draußen. Wir kehren und wischen sie deshalb im längeren Turnus, aber verlässlich, und achten darauf, dass nichts herumsteht. Zugestellte Flure, blockierte Brandschutztüren oder defekte Notbeleuchtung melden wir der Verwaltung mit Foto; für die Freihaltung ist sie verantwortlich. Die Grundlagen der Aufgangspflege beschreibt unsere Seite Treppenhausreinigung.
- Eingangshalle, Briefkastenanlage und Aufzugskabinen: an mehreren Tagen pro Woche
- Etagenflure mit Wohnungstüren: wöchentlich
- Treppenhaus als Fluchtweg: vierzehntägig kehren, monatlich feucht wischen
- Müllraum: wöchentlich nass reinigen, im Sommer öfter
- Glas im Eingang: wöchentlich, Treppenhausfenster zweimal im Jahr
- Keller- und Technikgänge: monatlich
Fünfgeschosser ohne Aufzug im Hans-Loch-Viertel
Die Zeilenbauten des Hans-Loch-Viertels haben andere Bedürfnisse als die Hochhäuser. Ohne Aufzug wird jede Stufe benutzt, und die Belastung verteilt sich gleichmäßiger über alle Etagen. Treppenstufen aus Terrazzo oder Kunststein zeigen Laufspuren vor allem in der Mitte, Handläufe werden von allen berührt, und in den engen Podesten stehen Rollatoren, Kinderwagen oder Blumentöpfe.
Wir reinigen diese Aufgänge meist wöchentlich komplett, vom Keller bis zum obersten Podest, einschließlich Handlauf, Geländer, Türen, Lichtschaltern und Fensterbänken. Für ältere Bewohnerinnen und Bewohner, die sich am Geländer festhalten, ist ein sauberer, trockener Handlauf mehr als eine Äußerlichkeit. Nasse Stufen kennzeichnen wir, und wir wischen so, dass immer eine Seite der Treppe trocken begehbar bleibt.
Die Keller dieser Häuser sind oft lang, niedrig und mäßig beleuchtet. Wir nehmen sie in den Plan auf, entfernen Spinnweben, kehren die Gänge und melden Feuchtigkeitsflecken, defekte Lampen oder abgestellten Sperrmüll.
Reinigungsdienst im Haushalt: Hilfe für Seniorinnen und Senioren
Wer im Alter selbstständig in der eigenen Wohnung bleiben möchte, braucht oft nur ein wenig Unterstützung: jemanden, der die schweren Arbeiten übernimmt, die Fenster putzt, das Bad gründlich reinigt oder die Betten neu bezieht. Unsere Haushaltshilfe kommt zu festen Terminen, meist wöchentlich oder alle zwei Wochen. Uns ist wichtig, dass immer dieselbe Person kommt. Vertrauen wächst mit der Zeit, und für ältere Menschen ist ein fremdes Gesicht an der Wohnungstür oft eine Belastung.
Was wir übernehmen – und was nicht
Zum Alltag gehören Bad und Küche, Staubsaugen und Wischen, Staubwischen auf Möbeln und Regalen, Betten beziehen, Wäsche aufhängen, Kühlschrank auswischen und Fenster putzen. Auf Wunsch räumen wir auch auf, bringen den Müll hinunter oder gießen die Blumen. Pflegerische Leistungen wie Hilfe beim Waschen, Anziehen oder bei Medikamenten erbringen wir nicht; dafür sind ambulante Pflegedienste zuständig. Wir sind ein Reinigungsdienst mit Herz, aber ohne pflegerische Ausbildung, und wir sagen das offen.
Angehörige aus der Ferne
Häufig melden sich Töchter, Söhne oder Enkel, die in einer anderen Stadt leben. Sie können Auftraggeber und Rechnungsempfänger sein, während die Einsätze bei Mutter, Vater oder Großeltern stattfinden. Wer möchte, bekommt nach dem Besuch eine knappe Mitteilung von uns, etwa wenn uns etwas auffällt, das sie wissen sollten – ein tropfender Wasserhahn, ein leerer Kühlschrank oder eine Treppe, die schwerer fällt als früher.
Finanzierung über die Pflegekasse
Unter bestimmten Voraussetzungen können Haushaltshilfen über Leistungen der Pflegeversicherung finanziert werden, etwa über den Entlastungsbetrag, sofern der Anbieter dafür nach Landesrecht anerkannt ist. Ob das in Ihrem Fall möglich ist und welche Anbieter infrage kommen, klären Sie bitte mit der Pflegekasse oder einem Pflegestützpunkt; eine rechtliche oder sozialrechtliche Beratung können wir nicht geben. Unabhängig davon lassen sich die Arbeitskosten für haushaltsnahe Dienstleistungen unter den Voraussetzungen des § 35a EStG steuerlich berücksichtigen; wir weisen sie gesondert aus.
Eine Tochter aus einer anderen Stadt ruft an: Ihre Mutter wohnt allein im achten Stock eines Hochhauses nahe dem Tierpark, kommt mit dem Einkaufen noch gut zurecht, aber Fenster und Bad werden zu viel. Verabredet wird ein vierzehntägiger Besuch mit Badezimmer, Küche, Fußböden und frischer Bettwäsche, alle drei Monate kommen die Fenster hinzu. Nach jedem Besuch bekommt die Tochter zwei, drei Zeilen aufs Handy.
Hausgemeinschaften mit vielen älteren Menschen
In vielen Häusern des Ortsteils wohnt ein großer Teil der Mietparteien schon seit der Erstbezugszeit. Für Verwaltungen bedeutet das, dass sich die Anforderungen an die Pflege der Gemeinschaftsflächen verändert haben. Rollatoren stehen im Eingang, Handläufe werden intensiver genutzt, und rutschige Stufen sind ein echtes Sturzrisiko. Eine Reinigungsfirma, die das nicht berücksichtigt, macht womöglich alles nach Plan und trotzdem etwas falsch.
Wir passen die Gebäudereinigung in solchen Häusern bewusst an: Handläufe und Geländer werden bei jedem Termin gereinigt, gewischt wird immer so, dass eine trockene Laufspur bleibt, und Pflegemittel mit glättendem Film lassen wir weg. Eingangsbereiche mit Rampen oder automatischen Türen erhalten besondere Aufmerksamkeit, weil dort Sand und Laub Rollen und Sensoren stören können. Unser Reinigungsdienst meldet außerdem Dinge, die für ältere Menschen gefährlich werden können: lose Stufenkanten, defekte Beleuchtung im Treppenhaus, fehlende Handlaufstücke.
Rollator, Rampe, Aufzug: Barrieren im Blick
Viele Hauseingänge in Friedrichsfelde wurden in den letzten Jahren barrierearm umgebaut, mit Rampen, abgesenkten Schwellen und automatischen Türen. Damit diese Einrichtungen funktionieren, müssen sie sauber sein. Laub und Splitt in Rampenrinnen, verschmutzte Türsensoren oder klebrige Taster am Türöffner machen den Weg ins Haus für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl beschwerlich.
Wir nehmen solche Details in den Plan auf: Rampen werden gekehrt und bei Bedarf nass gereinigt, Taster und Sensoren abgewischt, Abstellflächen für Rollatoren sauber gehalten. Im Winter gehört dazu, dass Rampen früh und gründlich geräumt und gestreut werden, soweit dieser Dienst vereinbart ist. Ein Reinigungsservice, der auf solche Punkte achtet, erleichtert den Alltag vieler Bewohnerinnen und Bewohner ganz praktisch.
Senioreneinrichtungen, Tagespflege und Pflegedienste
Im Ortsteil gibt es Seniorenwohnanlagen, Tagespflegen, Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und Büros ambulanter Pflegedienste. In solchen Einrichtungen ist Hygiene besonders wichtig, weil viele Menschen mit geschwächtem Immunsystem die Räume nutzen. Wir arbeiten nach dem Hygieneplan der Einrichtung, reinigen Handläufe, Türgriffe, Aufzugstaster und Sanitäranlagen mit besonderer Sorgfalt und setzen Desinfektionsmittel gezielt dort ein, wo der Plan es verlangt. Grundlegende Informationen zu diesem Feld bietet unser Ratgeber zur Reinigung in Pflegeeinrichtungen.
Die Zeiten stimmen wir mit dem Pflegealltag ab. Frühstück, Mittagessen, Ruhezeiten und Therapieangebote dürfen nicht gestört werden, und in Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz ist Ruhe besonders wichtig. Unsere Teams arbeiten dort leise, erklären freundlich, was sie tun, und lassen Reinigungsmittel niemals unbeaufsichtigt stehen.
Sanitärbereiche für ältere Menschen
Bäder und Toiletten in Senioreneinrichtungen und barrierearmen Wohnungen sind oft der aufwendigste Teil der Arbeit. Haltegriffe, Duschklappsitze, Toilettenerhöhungen, Notrufschnüre und rutschhemmende Fliesen brauchen andere Mittel und mehr Zeit als ein gewöhnliches Bad. Kalk ist in Berlin wegen des harten Wassers ein ständiger Begleiter; wir entfernen ihn mit geeigneten Sanitärreinigern, gezielt und ohne Armaturen oder Fugen anzugreifen. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Ratgeber Kalk und Urinstein und auf der Seite Sanitärreinigung.
- Rutschhemmende Fliesen mit Pflegemitteln behandeln, die einen glatten Film hinterlassen
- Haltegriffe und Notrufschnüre bei der Reinigung vergessen
- Kalk mit Scheuermitteln entfernen und dabei Armaturen zerkratzen
- Nasse Böden ohne Warnhinweis zurücklassen
- Duschsitze nur oben wischen, die Unterseite mit Seifenresten aber übersehen
Läden und Imbisse an den U-Bahnhöfen
An den Bahnhöfen Tierpark und Friedrichsfelde und entlang der Hauptstraßen reihen sich Bäckereien, Apotheken, Drogerien, Blumenläden, Imbisse und kleine Supermärkte. Die Kundschaft kommt direkt von der Straße oder aus der U-Bahn, bei Regen mit nassen Schuhen, im Winter mit Streusalz. Der Eingangsbereich verschmutzt deshalb deutlich schneller als der Rest der Fläche.
Wir reinigen solche Geschäfte meist vor der Öffnung und setzen den Schwerpunkt auf Eingang, Kassenbereich und Kundentoiletten. Imbisse mit Sitzplätzen brauchen zusätzlich eine gründliche Reinigung von Tischen, Stühlen und Fettspritzern an Wänden und Böden. Für viele kleine Händler ist eine Reinigungsfirma, die zuverlässig vor Ladenöffnung fertig ist und keine Rückstände hinterlässt, wichtiger als jede Zusatzleistung.
Wartezimmer in der Erkältungszeit
Im Herbst und Winter füllen sich die Wartezimmer der Hausarztpraxen. Husten, Schnupfen und Magen-Darm-Infekte gehen um, und viele Patientinnen und Patienten gehören zu den Risikogruppen. Praxen fragen uns in dieser Zeit häufig, ob sich die Reinigung verstärken lässt. Unsere Antwort: Ja, gezielt. Stuhllehnen, Armlehnen, Türgriffe, Lichtschalter, Anmeldetresen und Kartenlesegeräte werden dann bei jedem Termin gründlich gereinigt und, wo der Hygieneplan es vorsieht, desinfiziert. Spielzeug im Wartezimmer reduzieren viele Praxen in dieser Zeit ohnehin.
Mehr Desinfektion ist dabei nicht automatisch besser. Entscheidend sind das richtige Mittel, die Einwirkzeit und die Auswahl der Flächen. Eine gut abgestimmte Gebäudereinigung im Ärztehaus schließt deshalb auch die gemeinsamen Flure, Aufzüge und Toiletten ein, denn Erreger machen an der Praxistür nicht halt.
Praxen und Ärztehäuser
Nahe den U-Bahnhöfen und entlang der Hauptachsen finden sich Ärztehäuser, Hausarztpraxen, Fachärzte, Zahnärzte, Physiotherapie und Apotheken. Viele Patientinnen und Patienten sind älter, manche kommen mit Rollator oder Rollstuhl. Wartezimmer, Anmeldung, Toiletten und Behandlungsräume werden entsprechend stark beansprucht.
Wir reinigen Praxen nach Sprechstundenende, mit Tuchfarben für WC, Behandlungszimmer und Empfang und mit Desinfektion auf den Flächen, die der Hygieneplan dafür vorsieht. In Ärztehäusern stimmen wir die gemeinsamen Bereiche wie Eingang, Aufzug und Flure mit allen Praxen ab. Wie wir Praxen grundsätzlich betreuen, steht auf der Seite Praxisreinigung.
Büroreinigung für Verwaltungen und Dienstleister
Entlang von Alt-Friedrichsfelde, in der Nähe des Bahnhofs Lichtenberg und in den Gewerbebauten am Rand des Ortsteils arbeiten Wohnungsunternehmen, soziale Träger, Pflegedienstzentralen, Versicherungen, Steuerbüros und Handwerksbetriebe mit eigenen Büroräumen. Die meisten Teams sind klein, empfangen aber regelmäßig Kundschaft oder Klienten.
Solche Einheiten betreuen wir vor Dienstbeginn oder am Abend, in kleinen Teams oft an zwei Tagen, bei viel Publikum auch täglich. Die Büroreinigung umfasst Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Teeküchen, Sanitärräume und Böden; Glas und Grundreinigungen kommen im vereinbarten Takt hinzu. Eine Übersicht über Leistungen und Intervalle bietet unsere Seite Büroreinigung.
- Telefone, Tastaturen und Mäuse auf freigeräumten Tischen, soweit gewünscht
- Stuhlrollen und Tischbeine, an denen sich Staub und Haare sammeln
- Kühlschrank und Mikrowelle in der Teeküche
- Heizkörper und Fensterbänke
- Türrahmen, Türgriffe und Lichtschalter
Welcher Takt zu welchem Haus passt
| Objekt | Takt | Warum |
|---|---|---|
| Wohnhochhaus mit Aufzügen | Halle und Kabinen mehrmals wöchentlich, Etagen wöchentlich | Belastung ballt sich im Erdgeschoss |
| Fünfgeschosser ohne Aufzug | wöchentlich komplett | jede Stufe wird benutzt, viele ältere Bewohner |
| Seniorenwohnanlage | werktäglich in Gemeinschaftsbereichen | Hygieneplan, empfindliche Bewohnerschaft |
| Arztpraxis | an jedem Sprechstundentag | viele Patienten, Infektionsschutz |
| Kleines Büro | zwei- bis dreimal pro Woche | wenig Publikum, Küche und Sanitär im Mittelpunkt |
| Privathaushalt | wöchentlich oder vierzehntägig | Wohnungsgröße, Mobilität, persönliche Wünsche |
Tierpark, Friedhof und Besucherverkehr
Der Tierpark zieht an Wochenenden, in den Ferien und bei Veranstaltungen viele Menschen an. Davon profitieren Cafés, Imbisse und Geschäfte rund um die U-Bahnhöfe, und manche Wohnhäuser spüren den Andrang an volleren Eingängen und Mülleimern. Für Gastronomiebetriebe und Läden in dieser Lage empfehlen wir, die Reinigung an die Saison anzupassen: im Sommer und in den Ferien häufiger, im Winter reduziert.
Am Zentralfriedhof und in den Kirchengemeinden des Ortsteils gibt es Trauerhallen, Gemeinderäume und Büros, die ebenfalls gepflegt werden wollen. Hier arbeiten wir besonders zurückhaltend, zu Zeiten, in denen keine Trauerfeiern stattfinden, und mit leisen Geräten.
Balkone, Loggien und Fensterbänke
Viele Wohnungen in Friedrichsfelde haben Balkone oder Loggien, oft mit Blick ins Grüne oder Richtung Tierpark. Für ältere Menschen ist die Pflege dieser Flächen mühsam: Blumenkästen, Taubenhinterlassenschaften, Staub auf der Brüstung, Laub im Bodenablauf. Wir reinigen Balkonböden, Brüstungen und Balkontüren auf Wunsch im Rahmen der Haushaltshilfe oder als Frühjahrs- und Herbsttermin. Liegt ein stärkerer Befall durch Tauben vor, besprechen wir die sichere Entfernung gesondert, weil Taubenkot Krankheitserreger enthalten kann und Schutzmaßnahmen erfordert.
Fensterbänke innen und außen, Rollläden und Fensterrahmen werden gern vergessen, bis sich Grauschleier bilden. Einmal im Quartal gründlich gemacht, bleibt die Arbeit überschaubar.
Gemeinschaftsräume, Wasch- und Trockenräume
In vielen Häusern aus den Sechziger- und Siebzigerjahren gibt es noch gemeinsame Waschküchen, Trockenräume oder Gemeinschaftsräume, die von Hausgemeinschaften oder Seniorengruppen genutzt werden. Sie werden oft vergessen, weil sie nicht zum täglichen Weg gehören. Mit der Zeit sammeln sich Flusen, Waschmittelreste, Staub und abgestellte Dinge an, und die Räume werden kaum noch benutzt.
Wir nehmen solche Räume auf Wunsch in den Plan auf, meist monatlich: Böden kehren und wischen, Waschbecken und Abläufe reinigen, Fensterbänke und Heizkörper abwischen, Spinnweben entfernen. Gemeinschaftsräume für Treffen und Feiern reinigen wir nach Nutzung. Ein Reinigungsservice, der auch diese Räume einbezieht, hilft, dass sie wieder gern genutzt werden, und beugt Gerüchen und Ungeziefer vor.
Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen
Auch in Friedrichsfelde gibt es Kitas, Grundschulen und Jugendfreizeiteinrichtungen, dazu Sportstätten und Vereinsräume. Kitas reinigen wir nach der Abholzeit mit milden Mitteln und Desinfektion nur nach Hygieneplan, Schulen am Nachmittag mit besonderem Augenmerk auf die Toiletten. Größere Arbeiten wie die Grundreinigung von Linoleum oder Turnhallenböden legen wir in die Ferien, wenn die Räume ungestört trocknen können.
Umzug in eine kleinere Wohnung und Wohnungsauflösung
Viele ältere Menschen im Ortsteil ziehen irgendwann in eine kleinere Wohnung, in ein Haus mit Aufzug oder in eine Senioreneinrichtung. Für sie und ihre Angehörigen ist der Umzug ein Kraftakt. Wir übernehmen die Reinigung der alten Wohnung vor der Übergabe an die Verwaltung und auf Wunsch die Reinigung der neuen Wohnung vor dem Einzug. Wie wir dabei vorgehen und wie der Preis berechnet wird, lesen Sie bei der Umzugsreinigung.
Muss nach einem Todesfall eine Wohnung aufgelöst werden, sind Angehörige oft überfordert. Wir helfen bei der Reinigung nach der Räumung, arbeiten diskret und stimmen uns mit der Verwaltung über den Übergabetermin ab. Praktische Hinweise gibt unser Ratgeber zur Reinigung einer Nachlasswohnung.
Rückkehr aus dem Krankenhaus oder der Reha
Nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer Reha kehren viele ältere Menschen in eine Wohnung zurück, die wochenlang nicht gelüftet und gereinigt wurde. Im Kühlschrank liegen verdorbene Lebensmittel, auf den Möbeln Staub, und die Kraft reicht oft noch nicht für die Hausarbeit. Angehörige rufen uns in dieser Situation häufig kurzfristig an.
Wir reinigen die Wohnung vor der Rückkehr gründlich: Kühlschrank ausräumen und auswischen, Bad und Küche, Böden, Staub, frische Bettwäsche. Auf Wunsch richten wir danach eine regelmäßige Unterstützung ein, zunächst wöchentlich, später vielleicht seltener. Ein Reinigungsdienst, der in solchen Momenten flexibel reagiert, nimmt Familien viel Druck ab. Pflegerische Unterstützung organisieren Sie bitte über den Sozialdienst des Krankenhauses oder einen Pflegedienst; wir kümmern uns um die Sauberkeit.
Materialien, die uns im Ortsteil oft begegnen
Terrazzo und Kunststein in Treppenhäusern
Viele Aufgänge der Sechziger- und Siebzigerjahre haben Terrazzo- oder Kunststeinstufen. Sie sind langlebig, reagieren aber empfindlich auf Säure. Kalklöser und Essigreiniger haben hier nichts verloren; wir reinigen neutral bis leicht alkalisch und entfernen festgetretenen Schmutz mechanisch.
PVC und Linoleum in Wohnungen
In älteren Wohnungen liegt oft PVC oder Linoleum, teils seit vielen Jahren. Solche Beläge wischen wir nebelfeucht mit neutralen Mitteln und verzichten auf Glanzpflege, die Stolperfallen schaffen würde.
Rutschhemmende Fliesen in Bädern
Barrierearme Bäder haben häufig strukturierte Fliesen, die Rutschfestigkeit bieten, aber Schmutz in den Vertiefungen halten. Wir arbeiten mit Bürsten und geeigneten Reinigern, die keinen Film hinterlassen.
Edelstahl in Aufzügen und Küchen
Edelstahl reinigen wir in Schliffrichtung mit Mikrofaser und pflegen ihn bei Bedarf mit einem Mittel, das Fingerabdrücke weniger sichtbar macht.
Glas in Eingängen und Wohnungen
Glastüren in Hochhauseingängen und Fenster in Wohnungen reinigen wir streifenfrei mit Einwascher und Abzieher. Fenster in hohen Etagen reinigen wir nur, soweit sie sich zum Putzen öffnen oder kippen lassen und sicher von innen erreichbar sind. Mehr dazu bei der Fensterreinigung.
Anfahrt und Zeitfenster
Friedrichsfelde ist über die U5, die S-Bahn am nahen Bahnhof Lichtenberg und am Bahnhof Friedrichsfelde Ost sowie mehrere Straßenbahnlinien gut angebunden. Für Hochhäuser mit vielen Parteien in Friedrichsfelde kommt unsere Reinigungsfirma meist mit dem Fahrzeug, weil Maschinen und größere Mengen Material gebraucht werden. Stellplätze sind in den Wohngebieten in der Regel vorhanden.
Wohnanlagen reinigen wir vormittags, Praxen am Abend, Senioreneinrichtungen zu Zeiten, die zum Pflegealltag passen, Büros vor Arbeitsbeginn oder nach Feierabend. Haushaltshilfen kommen zu festen Terminen, die Sie mitbestimmen. Wer tagsüber schläft oder Arzttermine hat, sagt uns einfach, welche Zeiten passen.
Bei Haushaltshilfen achten wir darauf, dass die Termine zum Tagesrhythmus passen. Wer vormittags Physiotherapie hat oder mittags gern ruht, bekommt einen Termin am Nachmittag. Fällt ein Termin auf einen Feiertag, schlagen wir rechtzeitig einen Ersatz vor. Und wenn jemand an einem Tag lieber keinen Besuch möchte, genügt ein kurzer Anruf am Vortag. In Hochhäusern mit Gegensprechanlage klingeln unsere Leute immer an, auch wenn sie einen Schlüssel haben, damit niemand erschrickt, wenn plötzlich jemand in der Wohnung steht. Beim Gehen prüfen sie, ob Fenster geschlossen, Herdplatten aus und Wohnungstür abgeschlossen sind, sofern das so vereinbart ist.
Qualität, die man überprüfen kann
Für jedes Objekt legen wir fest, wie das Ergebnis aussehen soll, und dokumentieren jeden Einsatz. In Wohnhäusern hängt auf Wunsch ein Reinigungsnachweis aus, damit Bewohnerinnen und Bewohner sehen, wann zuletzt gereinigt wurde. Unsere Objektleitung kontrolliert regelmäßig, bei Wohnanlagen auch gemeinsam mit der Verwaltung oder dem Hausmeister.
Bei Haushaltshilfen ist Qualität etwas Persönliches. Wir fragen nach den ersten Terminen nach, ob alles passt, ob die Reihenfolge stimmt und ob es Wünsche gibt, die wir noch nicht kennen. Manche Menschen möchten, dass die Küche zuerst gemacht wird, andere, dass bestimmte Dinge nicht angefasst werden. Solche Wünsche notieren wir, damit auch eine Vertretung sie kennt.
Schlüssel, Vertrauen und Vertretung
Für Wohntürme verwalten wir häufig Generalschlüssel und Transponder, für Haushalte die Wohnungsschlüssel unserer Kundinnen und Kunden. Alle Schlüssel werden gegen Protokoll übergeben, codiert aufbewahrt und nur an das zuständige Team ausgegeben. Wer uns seinen Wohnungsschlüssel anvertraut, kann ihn jederzeit zurückverlangen.
Ist die Stammkraft verreist oder krank, schicken wir jemanden, der Ihr Zuhause oder Ihr Haus schon einmal gemeinsam mit ihr betreten hat. In Privathaushalten kündigen wir die Vertretung vorher an, damit niemand von einem fremden Gesicht an der Tür überrascht wird. Beschäftigt sind alle direkt bei uns, abgesichert über unsere Betriebshaftpflicht – Fremdpersonal von Partnerfirmen gibt es nicht.
Wenn ein Hochhaus den Anbieter wechselt
Verwaltungen, die mit ihrer bisherigen Reinigungsfirma unzufrieden sind, zögern oft, weil sie Unruhe in der Mieterschaft fürchten. Ein Wechsel lässt sich aber so gestalten, dass die Bewohnerinnen und Bewohner vor allem eines bemerken: dass es sauberer wird. Wir sehen uns vor dem Start alle Bereiche an, nehmen die alte Leistungsbeschreibung als Grundgerüst und füllen die Lücken – oft Müllräume, Kellergänge oder die Laufschienen der Aufzüge.
Am ersten Tag stellt sich das neue Team mit einem Aushang im Eingang vor, und in den ersten Wochen kontrolliert unsere Objektleitung besonders häufig. Ein neuer Reinigungsdienst hat es in Häusern mit vielen älteren Menschen leichter, wenn er freundlich grüßt, erklärt, was er tut, und Fragen geduldig beantwortet. Das gehört für uns selbstverständlich zur Gebäudereinigung dazu.
So startet Ihr Reinigungsservice in Friedrichsfelde
- Erster Kontakt: Ein Anruf oder eine E-Mail genügt, ob es um einen Wohnturm, eine Arztpraxis oder Mutters Zweizimmerwohnung geht.
- Besuch vor Ort: Ein Kennenlerntermin in Ihrer Wohnung oder im Haus ist gratis. Bei Haushaltshilfen lernen Sie dabei am besten gleich die Person kennen, die später kommen soll.
- Angebot: Binnen eines Werktags liegt Ihnen alles schriftlich vor: Aufgaben, Termine, fester Preis.
- Start: Schlüssel werden protokolliert übergeben, das Team beginnt zum vereinbarten Termin.
- Nachfragen: Nach den ersten Einsätzen melden wir uns und fragen, ob alles passt.
- Anpassen: Ändern sich Bedürfnisse, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, passen wir Umfang und Rhythmus an.
Ein Reinigungsservice, der sich anpasst, statt starr einem Vertrag zu folgen, ist gerade für ältere Menschen wichtig, deren Bedarf sich mit der Zeit verändert.
Kosten in Friedrichsfelde
Wovon der Preis abhängt:
- Größe der Wohnung oder des Objekts, Anzahl der Etagen und Aufgänge
- Häufigkeit und Dauer der Termine
- Art der Arbeiten, etwa Fenster, Bad oder Aufzüge
- Besondere Anforderungen wie Hygienepläne in Einrichtungen
- Zusätzliche Leistungen wie Müllräume oder Kellergänge
| Leistung | Richtpreis |
|---|---|
| Haushaltshilfe | ab 32 € pro Stunde inkl. MwSt. |
| Wohnungsreinigung (Privat) | ab 34 € pro Stunde inkl. MwSt. |
| Treppenhausreinigung | ab 39 € netto pro Aufgang und Reinigung |
| Sanitärreinigung | ab 29,00 € pro Stunde netto |
| Praxisreinigung | ab 29,50 € pro Stunde netto |
| Fensterreinigung Gewerbe | ab 2,20 € pro m² Glasfläche netto |
Beträge für Haushalte enthalten die Mehrwertsteuer, gewerbliche Werte kommen zuzüglich Steuer. Hintergründe zu jedem Wert erklärt unsere Übersicht der Preise.
Gespräch statt Formular
Viele unserer Kundinnen und Kunden in Friedrichsfelde nutzen kein Internetformular und möchten nicht mit einer Hotline sprechen. Sie rufen an, wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben, und stellen Fragen, bevor sie sich entscheiden. Wir nehmen uns dafür Zeit. Beim ersten Termin in der Wohnung erklären wir in Ruhe, was wir machen, wie lange es dauert und was es kostet, und lassen schriftlich da, wer kommt und wie man uns erreicht.
Verträge für Haushaltshilfen halten wir bewusst einfach. Die Termine sind fest, eine Kündigung ist mit kurzer Frist möglich, und Pausen etwa während eines Krankenhausaufenthalts sind kein Problem. Wer unsicher ist, kann mit einem einzelnen Termin beginnen und danach entscheiden. Angehörige, die die Organisation übernehmen, sprechen wir auf Wunsch direkt an, damit die Eltern nicht mit Papierkram belastet werden.
Unvorhergesehenes im Wohnturm
Ein Rohrbruch in einer oberen Etage, der mehrere Wohnungen betrifft, ein Mieterwechsel, der vorgezogen wird, ein Krankenhausaufenthalt, nach dem die Wohnung vor der Rückkehr gereinigt sein soll: Solche Situationen lassen sich nicht planen. Rufen Sie uns an; wir prüfen sofort, ob ein Team frei ist, und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, wann wir kommen können.
Nach Wasserschäden entfernen wir Schmutz und Wasser und empfehlen bei durchnässten Wänden oder Böden die Hinzuziehung von Trocknungsfachleuten. In Hochhäusern, in denen ein Schaden mehrere Etagen betrifft, reinigen wir auch Treppenhaus und Aufzug nach.
Rücksicht auf Menschen und Umwelt
Viele Bewohnerinnen und Bewohner in Friedrichsfelde reagieren empfindlich auf starke Gerüche. Wir verwenden deshalb möglichst milde, duftarme Mittel und auf Wunsch Produkte mit Umweltzeichen. Dosiert wird mit Messbecher oder Dosiersystem, Mikrofaser senkt den Chemiebedarf, und die Tücher laufen nach der Wäsche wieder mit. Häuser in derselben Straße fassen wir zu Touren zusammen; viele Termine erreichen unsere Leute ohnehin mit U-Bahn und Tram.
Sechs typische Situationen aus Friedrichsfelde
Die Beispiele sind verallgemeinert und beziehen sich nicht auf bestimmte Auftraggeber.
Werbeflut im Hochhaus: Vor den Briefkästen liegen ständig Prospekte. Wir entsorgen sie bei jedem Termin und schlagen der Verwaltung einen Papierbehälter neben der Anlage vor.
Kratzer im Aufzug: Frühere Reinigung mit Scheuerschwamm. Umstellung auf Mikrofaser in Schliffrichtung; neue Kratzer entstehen nicht mehr.
Mutter im achten Stock: Alle zwei Wochen Bad, Küche, Böden, vierteljährlich Fenster, danach jeweils eine SMS an die Familie.
Rutschiger Duschboden in der Seniorenanlage: Ein Pflegemittel hat einen Film hinterlassen. Grundreinigung, danach nur noch Reinigung ohne filmbildende Zusätze.
Müllraum im Sommer: Geruchsbeschwerden. Wöchentliche Nassreinigung, in heißen Wochen zusätzlich ein Zwischentermin.
Praxis mit vielen älteren Patienten: Handläufe, Türgriffe und Stuhllehnen im Wartezimmer werden zu Schwerpunkten der täglichen Reinigung.
Das Jahr im Wohnturm
| Zeitraum | Zusätzliche Arbeiten |
|---|---|
| Januar und Februar | Streusalz und Split in Eingängen, Matten tauschen, Rampen im Blick |
| Frühjahr | Treppenhausfenster, Balkone in Haushalten, Kellergänge nach dem Winter |
| Sommer | Müllräume häufiger nass reinigen, Eingangsglas öfter wegen Insekten und Pollen |
| Herbst | Laub an Eingängen und Rampen, Lichtschächte, Vorbereitung des Winterdienstes |
Solche Zusatzarbeiten lassen sich von vornherein im Vertrag verankern. So erledigt der Reinigungsservice sie zuverlässig zum richtigen Zeitpunkt, und die Kosten erscheinen planbar in der Betriebskostenabrechnung. Eine vorausschauende Gebäudereinigung vermeidet damit die typischen Engpässe im Herbst und beim ersten Frost.
Unsere Leistungen für den Ortsteil
- Treppenhausreinigung: für Hochhäuser und Zeilenbauten, mit Aufzug und Müllraum.
- Haushaltshilfe: feste Person, feste Termine, Rückmeldung an Angehörige.
- Wohnungsreinigung: regelmäßig oder einmalig, etwa vor Besuch oder nach Krankheit.
- Sanitärreinigung: für Senioreneinrichtungen und stark genutzte Toiletten.
- Praxisreinigung: mit Tüchern im Farbcode und Desinfektion laut Plan.
- Büroreinigung: für kleine Verwaltungen und Dienstleister.
- Fensterreinigung: in Wohnungen und Eingängen.
- Müllplatzreinigung: gegen Gerüche und Ungeziefer.
- Umzugsreinigung: beim Wechsel in eine kleinere Wohnung.
Friedrichsfelde und das Lichtenberger Umfeld
Südlich liegt Karlshorst, im Nordosten Marzahn und im Norden Hohenschönhausen. Für Wohnungsunternehmen mit Beständen in mehreren Lichtenberger Ortsteilen koordinieren wir die Einsätze über eine feste Ansprechperson. Wer eine Reinigungsfirma sucht, die Hochhäuser und Haushalte gleichermaßen betreut, findet bei uns beides unter einem Dach.
Ob Hochhaus, Praxis oder die Wohnung Ihrer Eltern – wir kommen kostenfrei vorbei und machen Ihnen ein festes Angebot.
Häufige Fragen
Schicken Sie jedes Mal eine andere Haushaltshilfe?
Nein. Jeder Haushalt hat seine Stammkraft; nur wenn sie Urlaub hat oder krank ist, kommt eine Kollegin, deren Namen Sie vorher von uns erfahren.
Übernehmen Sie auch pflegerische Aufgaben?
Nein. Unser Reinigungsdienst putzt, räumt auf und hilft im Haushalt, erbringt aber keine Pflegeleistungen. Für pflegerische Hilfe wenden Sie sich bitte an einen ambulanten Pflegedienst.
Wie oft sollten Aufzüge in Hochhäusern gereinigt werden?
In Häusern mit vielen Parteien empfehlen wir die Reinigung der Kabinen an mehreren Tagen pro Woche. Türschienen saugen wir regelmäßig aus, damit die Türen zuverlässig schließen.
Können Angehörige den Auftrag für ihre Eltern erteilen?
Ja, das ist sogar häufig so. Auftraggeber und Rechnungsempfänger kann die Tochter oder der Sohn sein. Auf Wunsch erhalten Angehörige eine kurze Rückmeldung nach jedem Termin.
Putzen Sie auch Fenster in hohen Etagen?
Ja, Fenster in Wohnungen reinigen wir innen und, soweit sie sich zum Putzen öffnen oder kippen lassen, auch außen von innen. Arbeiten von außen an der Fassade eines Hochhauses erfordern besondere Technik und werden mit der Verwaltung abgestimmt.
Reinigen Sie in Senioreneinrichtungen nach Hygieneplan?
Ja. Wir stimmen Mittel, Intervalle und Zuständigkeiten mit der Leitung ab und setzen Desinfektionsmittel gezielt dort ein, wo es vorgesehen ist.
Kann die Haushaltshilfe über die Pflegekasse bezahlt werden?
Das hängt von Ihrem Pflegegrad, den Leistungen der Pflegekasse und der Anerkennung des Anbieters ab. Bitte klären Sie das mit Ihrer Pflegekasse oder einem Pflegestützpunkt. Unabhängig davon weisen wir die Arbeitskosten für die Steuererklärung gesondert aus.
Was kostet eine Haushaltshilfe in Friedrichsfelde?
Der Richtwert beginnt bei 32 € pro Stunde inklusive Mehrwertsteuer. Der Zeitbedarf ergibt sich aus Quadratmetern und Aufgabenliste; nach dem Kennenlernen erhalten Sie ein festes Angebot.
Übernehmen Sie Müllräume und Müllschlucker in Hochhäusern?
Ja, wir reinigen Müllräume regelmäßig nass und halten die Umgebung von Schluckeranlagen sauber. Verstopfungen oder technische Defekte melden wir sofort der Verwaltung, weil deren Behebung Sache von Fachfirmen ist.
Reinigen Sie nach einem Umzug ins Seniorenheim die alte Wohnung?
Ja, wir übernehmen die Endreinigung vor der Übergabe an die Verwaltung und stimmen den Termin mit Ihnen und der Verwaltung ab. Wurde die Wohnung vorher geräumt, reinigen wir alle Räume nach Checkliste.
Wie schnell kann es losgehen?
Nach der Besichtigung und Ihrer Zusage können wir meist innerhalb weniger Tage starten. Bei Haushaltshilfen hängt der Beginn davon ab, wann die feste Person freie Termine hat; wir sagen Ihnen das ehrlich vorab.
Wie lange dauert ein Termin der Haushaltshilfe?
Die meisten Termine dauern zwischen zwei und vier Stunden, je nach Wohnungsgröße und Aufgaben. Bei einer Zweizimmerwohnung mit Bad, Küche, Böden und Betten genügen oft zwei bis drei Stunden. Wir legen die Dauer nach dem Kennenlernen gemeinsam fest und passen sie an, wenn sich Wünsche ändern.